Titel: Der Turm der Kirche St. Jakob in Dachau. Art: Ansicht. Maßstab: 80 Einheiten = 41 m. Dargestellter räuml. Bereich: Turm der Kirche St. Jakob. Dargestelltes räuml. Thema: Erhöhung des Turms der Kirche St. Jakob zu Dachau. Aussagen des zugehörigen Schriftguts: Nach Willen des Magistrats von Dachau und des Pfarrers Balthasar Wilmer sollte der Turm der Kirche St. Jakob erneuert werden, weil viele Gemeindemitglieder die Glocken nicht mehr hörten und deshalb zu spät oder gar nicht zum Gottesdienst kämen. Geplant war, den oberen Teil des Turmes abzubrechen und einen höheren Aufsatz zu errichten, dazu wollte man neue Glocken und eine neue Uhr. Die Hofkammer lehnte den Plan schließlich ab, da allein die Kosten für den Turmbau 1417 fl. 40 Kr. betragen hätten; das Geld sollte lt. Hofkammer besser für die notleidende Bevölkerung verwendet werden. Genehmigt wurden nur die Reparaturkosten bis 40 fl. Literatur: Vgl. Dischinger, G., Bd. 1 S. 52 Nr. 93. Historisches Territorium: Gericht Dachau. Modernes Territorium: Landkreis Dachau
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Titel: Der Turm der Kirche St. Jakob in Dachau. Art: Ansicht. Maßstab: 80 Einheiten = 41 m. Dargestellter räuml. Bereich: Turm der Kirche St. Jakob. Dargestelltes räuml. Thema: Erhöhung des Turms der Kirche St. Jakob zu Dachau. Aussagen des zugehörigen Schriftguts: Nach Willen des Magistrats von Dachau und des Pfarrers Balthasar Wilmer sollte der Turm der Kirche St. Jakob erneuert werden, weil viele Gemeindemitglieder die Glocken nicht mehr hörten und deshalb zu spät oder gar nicht zum Gottesdienst kämen. Geplant war, den oberen Teil des Turmes abzubrechen und einen höheren Aufsatz zu errichten, dazu wollte man neue Glocken und eine neue Uhr. Die Hofkammer lehnte den Plan schließlich ab, da allein die Kosten für den Turmbau 1417 fl. 40 Kr. betragen hätten; das Geld sollte lt. Hofkammer besser für die notleidende Bevölkerung verwendet werden. Genehmigt wurden nur die Reparaturkosten bis 40 fl. Literatur: Vgl. Dischinger, G., Bd. 1 S. 52 Nr. 93. Historisches Territorium: Gericht Dachau. Modernes Territorium: Landkreis Dachau
Plansammlung 20133
Plansammlung
Plansammlung >> Plansammlung
(Bestand (Turm auf rechter Blatthälfte) bzw. Pl
83,0 x 44,5
Trägermaterial: Papier
Ausführung: Federzeichnung, laviert
Beschriftung: Der Turm auf der linken Blattseite, Litt. C, wird als vorhabente Thurmerhöcherung" bezeichnet, der Turm auf der rechten Blattseite als "der ist stehente Thurm" (Litt. A)
Ausführung: Federzeichnung, laviert
Beschriftung: Der Turm auf der linken Blattseite, Litt. C, wird als vorhabente Thurmerhöcherung" bezeichnet, der Turm auf der rechten Blattseite als "der ist stehente Thurm" (Litt. A)
Karten und Pläne
Urheber: Markus (Marx) Schinnagl zuzuschreiben (nach G. Dischinger)
Schinnagl: Markus, kurfürstlicher Hofbaumeister
Wilmer: Balthasar, Pfarrer, Dachau
Dachau (Lkr. Dachau): Kirche St. Jakob
Dachau (Lkr. Dachau): Magistrat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ