Mosse, Jude in Oberhausen in der Obrigkeit des Bischofs von Augsburg, hat sich mit Johann [III. Hablützel], Abt von Weingarten, verglichen wegen seiner Ansprüche auf 3000 fl, herrührend aus Geschäften mit David Baumgartner von Baumgarten bezüglich des Schlosses Wohmbrechts. Der Aussteller verspricht Schadloshaltung, wenn Weingarten wegen dieser Ansprüche nochmals behelligt wird.
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Mosse, Jude in Oberhausen in der Obrigkeit des Bischofs von Augsburg, hat sich mit Johann [III. Hablützel], Abt von Weingarten, verglichen wegen seiner Ansprüche auf 3000 fl, herrührend aus Geschäften mit David Baumgartner von Baumgarten bezüglich des Schlosses Wohmbrechts. Der Aussteller verspricht Schadloshaltung, wenn Weingarten wegen dieser Ansprüche nochmals behelligt wird.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M U 95
HSTAM Weingarten Nr. 111
HSTAM GU Lindau 220
07606
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1568 April 26 (monntag nach sanct Georgen den sechsundzwainzigisten tag monats Aprilis)
31,9 x 41,6 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament kleine Löcher
Aussteller: Mosse, Jude in Oberhausen in der Obrigkeit des Bischofs von Augsburg
Empfänger: Johann [III. Hablützel], Abt von Weingarten
Siegler: Christoph Haß, Rentmeister, und Christoph Seitz, Vogt zu Oberhausen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. in Holzkapsel
Vermerke: Beigelegt Entwurf Papier mit Änderungen (Altsignaturen HSTAM GU Lindau 221; 9091)
Aussteller: Mosse, Jude in Oberhausen in der Obrigkeit des Bischofs von Augsburg
Empfänger: Johann [III. Hablützel], Abt von Weingarten
Siegler: Christoph Haß, Rentmeister, und Christoph Seitz, Vogt zu Oberhausen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. in Holzkapsel
Vermerke: Beigelegt Entwurf Papier mit Änderungen (Altsignaturen HSTAM GU Lindau 221; 9091)
Mosse, Jude
Oberhausen : Augsburg A; Juden
Oberhausen : Augsburg A; Rentmeister
Oberhausen : Augsburg A; Vogt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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