Ehevertrag zwischen dem verwitweten Beisitzer in Ulm Markus Roschmann und Agnes Meyer von Nellingen [Alb-Donau-Kreis]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna geborene Baickert den Sohn Johann Adam. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Leonhard Stengle und des Josef Rantz als Pfleger des Sohnes des Bräutigams sowie des Webers Johann Herle und des Webers Johann Bartholomäus Hillenbrand als Pfleger der Braut.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Beisitzer in Ulm Markus Roschmann und Agnes Meyer von Nellingen [Alb-Donau-Kreis]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna geborene Baickert den Sohn Johann Adam. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Leonhard Stengle und des Josef Rantz als Pfleger des Sohnes des Bräutigams sowie des Webers Johann Herle und des Webers Johann Bartholomäus Hillenbrand als Pfleger der Braut.
A Urk. Heiratsverträge, 584
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1782 September 19.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Markus Roschmann und Agnes Meyer von Nellingen
Siegler: Die Ratsherren Reinhold Ludwig Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], Christoph Heinrich Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Valentin Stoß und Johann Friedrich Gaum, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 11 (18. Jh.); N. 508 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den mütterlichen Erbteil des Sohnes des Bräutigams vom 22. September 1782
2. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 16. September 1782
Datum: So geschehen Ulm, den 19. septembris 1782.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Markus Roschmann und Agnes Meyer von Nellingen
Siegler: Die Ratsherren Reinhold Ludwig Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], Christoph Heinrich Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Valentin Stoß und Johann Friedrich Gaum, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 11 (18. Jh.); N. 508 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den mütterlichen Erbteil des Sohnes des Bräutigams vom 22. September 1782
2. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 16. September 1782
Datum: So geschehen Ulm, den 19. septembris 1782.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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