Sorbisches Institut - Serbski Institut / Sorbisches Kulturarchiv - Serbski kulturny archiw
Objekt beim Datenpartner
Nachlass Gotthold Schwela/Bogumił Šwjela, ZM XXXV 13 D
Nachlass Gotthold Schwela/Bogumił Šwjela
Nachlass Gotthold Schwela/Bogumił Šwjela >> 2. Werk >> 2.4 Sprachwissenschaftliches Werk >> 2.4.2 Sorbische Dialektologie
Entstehungsdatum: 1936
Archivale
Niedersorbisch; Deutsch
Objekteigenschaften: Handschrift
Inhaltsangabe: Abschrift bekannter pietistischer, apokrypher Sujets aus gedruckten Büchern und Heftchen sowie auch einiger nicht offizieller religiöser Lieder. Die niedersorbische Handschrift aus den Jahren 1822 – 1823 im Umfang von 161 Seiten befand sich im Besitz des Dissener Bauern mit Familien- bzw. Hofnamen Melow/Karnauke. Zu Ostern 1936 hatte sie Schwela erstmals durchgesehen. Er analysiert die bäuerliche Handschrift nach orthografischen und dialektalen Gesichtspunkten.
Gattungen: Bericht
Abhandlung
Abhandlung
Bemerkung: Persönliche Kontakte Dissener Christen zur pietistischen Bewegung in Herrnhut bzw. Kleinwelka sind seit den 1780er Jahren nachgewiesen, erste Schreibübungen in der Dissener Volksschule für 1790. Das Melowsche Konvolut könnte als Gebrauchsliteratur in den Versammlungen der Erweckten benutzt worden sein. Der Verbleib des bäuerlichen Originals ist unbekannt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Sorbisches Institut Bautzen; Nutzungsanfragen richten Sie bitte per E-Mail an: biblioteka-archiw@serbski-institut.de.
20.02.2026, 08:34 MEZ
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Namensnennung 4.0 International