Blick von der Karlstraße aus auf das Gebäude, davor parken zwei Autos, links eine Litfaßsäule
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8/BA Schmeiser / 5780
8/BA Schmeiser / 47324
8/BA Schmeiser Bildarchiv Atelier Schmeiser
Bildarchiv Atelier Schmeiser >> 04. Gebäude >> 04.12. Prinz-Max-Palais
20. Juli 1947
Außenansicht des Gebäudes
12,8 x 17,8 cm
Fototyp: Negativ
Bild
Verweis: 8/ZGS 26 und 47; 8/Ds F V 25; Bibliothek: Dr 53 Prin
Geschichte: Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10
- 1881/82 erbaut von dem Architekten Josef Durm, Bildhauerarbeiten von Adolf Heer für August Schmieder
- 1897 kauft die großherzogliche Verwaltung den Palais und schenkt ihn Prinz Max von Baden zu dessen Hochzeit. Dieser zieht 1900 dort ein.
- 1919 mietet die Industrie- und Handelskammer das Gebäude
- 1928 kauft die Industrie- und Handelskammer das Gebäude für 750.000 Mark
- am 27. September 1944 brennt das Gebäude aus (Bombenangriff), die tragenden Wände bleiben jedoch erhalten
- nach 1945 Wiederaufbau aufgrund des Beschlusses, das Bundesverfassungsgericht dort unter zubringen
- 1951-1969 ist dort das Bundesverfassungsgericht untergebracht
- seit 1968 steht das Gebäude unter Denkmalschutz
- 1969 kauft die Stadt das Gebäude für 3 Millionen Mark von der IHK
- 1969-1975 ist dort die Pädagogische Hochschule untergebracht
- seit 1978 hat die Stadt dort kulturelles Zentrum eingerichtet. Heute mit dem Stadtmuseum, der Jugendbibliothek, der Kinematik, der Literarischen Gesellschaft und dem Museum für Literatur am Oberrhein.
- 1881/82 erbaut von dem Architekten Josef Durm, Bildhauerarbeiten von Adolf Heer für August Schmieder
- 1897 kauft die großherzogliche Verwaltung den Palais und schenkt ihn Prinz Max von Baden zu dessen Hochzeit. Dieser zieht 1900 dort ein.
- 1919 mietet die Industrie- und Handelskammer das Gebäude
- 1928 kauft die Industrie- und Handelskammer das Gebäude für 750.000 Mark
- am 27. September 1944 brennt das Gebäude aus (Bombenangriff), die tragenden Wände bleiben jedoch erhalten
- nach 1945 Wiederaufbau aufgrund des Beschlusses, das Bundesverfassungsgericht dort unter zubringen
- 1951-1969 ist dort das Bundesverfassungsgericht untergebracht
- seit 1968 steht das Gebäude unter Denkmalschutz
- 1969 kauft die Stadt das Gebäude für 3 Millionen Mark von der IHK
- 1969-1975 ist dort die Pädagogische Hochschule untergebracht
- seit 1978 hat die Stadt dort kulturelles Zentrum eingerichtet. Heute mit dem Stadtmuseum, der Jugendbibliothek, der Kinematik, der Literarischen Gesellschaft und dem Museum für Literatur am Oberrhein.
Gebäude - Prinz-Max-Palais
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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19.02.2026, 15:14 MEZ