Angelegenheiten der österreichischen Lehensherrschaft Warthausen und ihrer Besitzer, der Schad von Mittelbiberach, unterschiedlichster Art: Beschwerde des Hans Philipp Schad über die Erhöhung von Ungeld und Zoll durch die benachbarte Reichsstadt Biberach und die hieraus für seine Untertanen entstehenden Belastungen. Verschiedene Aueinandersetzungen des Schad mit einigen seiner Untertanen. Beilegung von Streitigkeiten zwischen den Schad und Antoni Fugger um Jagdrechte im Kirchberger Forst. Differenzen zwischen den Schad einer- und der Landvogtei Schwaben, sowie etlichen benachbarten Prälaten und Herren andererseits um die Jurisdiktion und Verwaltung der Herrschaft. Beschwerden einzelner Untertanen über die schadsche Gerichtsbarkeit. Weitere Auseinander setzungen der Schad mit Biberach um Jurisdiktions- und Forstrechte, die Mühle zu Warthausen u. a. Beschwerden des Johann Schad über die Verletzung von Dienstpflichten und die Verweigerung der Huldigung durch einige seiner Untertanen. Ferner Jurisdiktionsdifferenzen zwischen der Landvogtei Schwaben und den Reichsstädten Memmingen und Biberach. Strittige väterliche Erbteilung zwischen Hans Jörg und Hans Philipp Schad von Mittelbiberach.
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Angelegenheiten der österreichischen Lehensherrschaft Warthausen und ihrer Besitzer, der Schad von Mittelbiberach, unterschiedlichster Art: Beschwerde des Hans Philipp Schad über die Erhöhung von Ungeld und Zoll durch die benachbarte Reichsstadt Biberach und die hieraus für seine Untertanen entstehenden Belastungen. Verschiedene Aueinandersetzungen des Schad mit einigen seiner Untertanen. Beilegung von Streitigkeiten zwischen den Schad und Antoni Fugger um Jagdrechte im Kirchberger Forst. Differenzen zwischen den Schad einer- und der Landvogtei Schwaben, sowie etlichen benachbarten Prälaten und Herren andererseits um die Jurisdiktion und Verwaltung der Herrschaft. Beschwerden einzelner Untertanen über die schadsche Gerichtsbarkeit. Weitere Auseinander setzungen der Schad mit Biberach um Jurisdiktions- und Forstrechte, die Mühle zu Warthausen u. a. Beschwerden des Johann Schad über die Verletzung von Dienstpflichten und die Verweigerung der Huldigung durch einige seiner Untertanen. Ferner Jurisdiktionsdifferenzen zwischen der Landvogtei Schwaben und den Reichsstädten Memmingen und Biberach. Strittige väterliche Erbteilung zwischen Hans Jörg und Hans Philipp Schad von Mittelbiberach.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 60 Bü 1655
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 60 Vorderösterreichische Regierung betr. Landvogtei Schwaben
Vorderösterreichische Regierung betr. Landvogtei Schwaben >> 3. Akten: Einzelne Orte >> 3.437 Warthausen >> 3.437.5 Irrungen
1531-1560
U 1373 X 14, Karl IV. - Reichsstadt Biberach.
U Ferner ein Vertrag von 1559.
U Ferner ein Vertrag von 1559.
oö. Regierung und Kammer
7 cm
Archivale
Schad (von Mittelbiberach); Familie
Schad, Hans Philipp
Schad, Johann
Biberach an der Riß BC; Reichsstadt, Zoll, Ungeld
Grafschaft Kirchberg an der Iller; Forst, Jagdrechte
Memmingen MM; Reichsstadt
Schwaben, Landvogtei
Warthausen BC; Herrschaft, Jurisdiktion
Warthausen BC; Herrschaft, Untertanen
Warthausen BC; Herrschaft, Verwaltung
Warthausen BC; Mühle
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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Hierarchie Detailansicht
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- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
- Vorderösterreich (Tektonik)
- Landvogtei Schwaben (Tektonik)
- Vorderösterreichische Regierung betr. Landvogtei Schwaben (Bestand)
- 3. Akten: Einzelne Orte (Gliederung)
- 3.437 Warthausen (Gliederung)
- 3.437.5 Irrungen (Gliederung)