1538 Juni 18 – Vor dem osnabrücker Stadtrichter Johann van dem Bryncke verkaufen die Eheleute Thomas und Goste Dumrehovet und ihre Tochter Geseke der Witwe des seligen Johan Swengel, Gessekenn, eine Jahresrente von 2 1/2 Rheinischen Goldgulden aus ihrem Haus, Hof und Erbe upn Kampe tusschen husserem Johanne van Horne und Gretenn Sumpts unnd in tuwe erenn Morgen landes up den Martens eissche, für 50 Rheinische Goldgulden. – Bürgen: Johann Buth und Thonies Kellermann. – Zeugen: Berndt van Bippenn und Johann Grauhe. – Original Pergament. Siegel vom Pergamentstreifen abgefallen. – In dorso: Drop modo Otto. Ex decreto Senatus ist (diese Schuld) von dem Herrn Gildemeister Otto mit 75 Reichsthalern bezahlt und getilget, auch sind die Zinsen eines halben Jahres ad 1 Reichsthaler 5 Schilling 3 Pfennig entrichtet de 13. Dezember 1780. F. Berghoff als Patronus des Hospitals ad Spirit. St.
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1538 Juni 18 – Vor dem osnabrücker Stadtrichter Johann van dem Bryncke verkaufen die Eheleute Thomas und Goste Dumrehovet und ihre Tochter Geseke der Witwe des seligen Johan Swengel, Gessekenn, eine Jahresrente von 2 1/2 Rheinischen Goldgulden aus ihrem Haus, Hof und Erbe upn Kampe tusschen husserem Johanne van Horne und Gretenn Sumpts unnd in tuwe erenn Morgen landes up den Martens eissche, für 50 Rheinische Goldgulden. – Bürgen: Johann Buth und Thonies Kellermann. – Zeugen: Berndt van Bippenn und Johann Grauhe. – Original Pergament. Siegel vom Pergamentstreifen abgefallen. – In dorso: Drop modo Otto. Ex decreto Senatus ist (diese Schuld) von dem Herrn Gildemeister Otto mit 75 Reichsthalern bezahlt und getilget, auch sind die Zinsen eines halben Jahres ad 1 Reichsthaler 5 Schilling 3 Pfennig entrichtet de 13. Dezember 1780. F. Berghoff als Patronus des Hospitals ad Spirit. St.
BAOS U2 1538 Juni 18
C 10.2 U2 Generalvikariat
U2 Generalvikariat
18. Juni 1538
Urkunde
Johann van dem Bryncke, Stadtrichter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.12.2025, 09:22 MEZ