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Badische Sicherheitspolizei
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 1 (Zugang 1975/0001) Nr. 16
T 1 (Zugang 1975/0001) Nr. 16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 1 (Zugang 1975/0001) Nachlass Blankenhorn, Erich
Nachlass Blankenhorn, Erich >> Schriftlicher Nachlass >> Badische Polizei
10. Juli 1919-18. März 1920
Enthält u.a.: Richtlinien und Dienstanweisung für die Einwohnerwehr und Volkswehr Karlsruhe; Dienst des Heinrich Klumpp, "Karlsruher Schlossattentäter", in der Volkswehr Karlsruhe; Rücktritt des Kommandanten Kopp; Übernahme der Polizeiwehr Karlsruhe durch Rittmeister Karl Reiss, Bewerbungen für die Einstellung bei der Polizeiwehr; Besprechung von Vertretern der Landesregierungen mit dem Reichsministerium am 5.12.1919 über Verteidigung des Aufbaus der Sicherheitspolizei gegenüber der Entente; Organisationsplan für die Badische Sicherheitspolizei, Aufstellung der Sicherheitspolizei in Baden; Tagesbefehle; Diensteinteilungspläne; Bekleidung, Ausrüstung, Anstellungsgrundsätze; Anwerbung; Lehrgänge an der in Berlin zu gründenden Sportschule; Unterkunft, Bewaffung; Besetzung der Leitungspositionen; Übernahme von Reichswehrangehörigen: Entlassung von Polizeibeamten wegen Vorstrafen; Verhältnis Einwohnerwehren und Sicherheitspolizei; praktische Ausbildung bei der Gendarmerie und der Staatspolizei; Kopmanieführer Krug; Jiu-Jitsu-Unterricht; sportliche Weiterbildung; Übernahme von Büchern aus Soldatenheimen; Anleitung für eine Geheimschrift; Aufstellung einer Nachrichtenabteilung; Kapp-Putsch und Aufruf der badischen Regierung; Kundgebung in Karlsruhe mit Redner Innenminister Remmele u.a.; Aufrufe an die Soldaten der Reichswehr und die Angehörigen der Sicherheitspolizei; Kundgebung der RFeichsregierung am 17.3.1920 in Stuttgart; 42. Geburtstag des Befehlshabers Blankenhorn; Vorkommnisse in Baden nach dem Kapp-Putsch; Vorgänge in der Abteilung III (Karlsruhe) der Sicherheitspolizei
Darin: Erlass des Reichswehrministeriums über die Auswahl der Offiziere für das 100.000-Mann-Heer (Abschrift);
Gelb-Rot-Gelb-Marsch (handschriftliches Notenblatt) zu Ehren der Badischen Sicherheitspolizei und ihres Kommandanten;
Sitzungsplan des Landtages, Grafische Darstellung der Gliederung der Gerichts- und Staatsverwaltungsbehörden in Baden
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.