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Protokolle der Sitzungen von Senat und Genossenschaft der Sektion für die bildenden Künste
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Preußische Akademie der Künste >> 03. Senatoren >> 03.2. Protokolle der Sitzungen des Senats, der Mitglieder und der Gesamtakademie
1925 - 1926
Enthält: Teilnehmer an den folgenden Sitzungen, in wechselnder Zusammensetzung: Alexander Amersdorffer, Waldemar v. Baußnern, Erich Blunck, Wilhelm v. Bode, Fritz Bräuning, Alfred Breslauer, Peter Breuer, Ludwig Cauer, Ludwig Dettmann, Franz Eichhorst, Otto H. Engel, Philipp Franck, Wilhelm Gerstel, Albert Geßner, Ernst Moritz Geyger, Theodor v. Gosen, Hans Herrmann, Hiecke, Karl Hofer, Ludwig Hoffmann, Hermann Hosaeus, Ulrich Hübner, Julius Jacob, Willy Jaeckel, Gerhard Janensch, Hermann Jansen, Paul Juon, Robert Kahn, Arthur Kampf, Fritz Klimsch, Friedrich E. Koch, Georg Koch, Käthe Kollwitz, August Kraus, Max Kruse, Hugo Lederer, Max Liebermann, Ludwig Manzel, Wilhelm Nentwig, Emil Orlik, Bruno Paul, Max Pechstein, Ernst Pfannschmidt, Paul Plontke, Hans Poelzig, Emil Nikolaus Freiherr v. Reznicek, Max v. Schillings, Eugen Schmohl, Arnold Schönberg, Franz Schreker, Rudolf Schulte im Hofe, Georg Schumann, Raffael Schuster-Woldan, Franz Seeck, Heinrich Seeling, Max Seiffert, Max Slevogt, Constantin Starck, Georg Steinmetz, Heinrich Straumer, Ernst Eduard Taubert, Otto Taubmann, Carl Thiel, August Vogel, Hugo Vogel, Emil Rudolf Weiß, Ernst Wenck, Heinrich Zille. Senat: 5. Juni 1925: Ausstellungsprojekte für Sommer und Herbst 1925: Schwarz-Weiß-Ausstellung, Amerikanische Architektur, Alte Bilder aus dem Besitz Goudstikker, Werke junger italienischer Künstler, Bernhard Rode, Entwürfe für das Mausoleum für Hugo Stinnes; Vergabe von Akademieräumen an den Kaiser-Friedrich-Museums-Verein zur Ausstellung alter Kunstwerke aus Berliner Privatbesitz, Verzicht auf Ausstellung von Entwürfen für ein Tannenbergdenkmal; Diskussion über Änderungen der Bestimmungen für den Großen Staatspreis, Vertagung noch ungeklärter Fragen auf eine spätere Sitzung (Bl. 110-112). 9. Jan. 1926: Wiederwahl von Hoffmann zum stellvertretenden Vorsitzenden (Bl. 81). 2. Juli 1926: Gedenken an Eugen Schmohl und Maximilian Zürcher; Wiederwahl Hoffmanns zum stellvertretenden Vorsitzenden des Senats, Sektion für die bildenden Künste; Genehmigung einer Akademie-Medaille für Abiturienten der Kunsthochschulen durch den Minister, Ausschreibung eines Wettbewerbs für Medaillen-Entwürfe, Beschluß zu einer Umfrage bei allen Bildhauern der Akademie; Diskussion über die Leistungsfähigkeit der Vereinigten Staatsschulen; Ablehnung der von Willy O. Dreßler vorgeschlagenen Reichskunstwoche; Bekanntgabe des Ministerialerlasses zur vorgeschlagenen Ausdehnung der Sozialversicherung auf alle geistig Schaffenden, Diskussion darüber; Wahl von Kampf und Hübner (Stellvertreter) in den Ausschuß für Wahlen, von Hosaeus in den Ausschuß für allgemeine und Verwaltungsangelegenheiten; Beibehaltung der Zusammensetzung des Ausschusses für Unterstützung, keine Neukonstituierung des Ausschusses für Verleihung von Auszeichnungen, Wiederwahl der Mitglieder der Ausstellungskommission; Bilder für die preußischen Provinzialschulkollegien: Benennung von v. Kardorff, Abnahme der Bilder von ter Hell, Bildung einer Abnahme-Kommission bestehend aus Hübner, Engel und H. Herrmann; Anfragen zur Besetzung der zwei freien Meisterateliers für Bildhauerei und Architektur und zur Ausschreibung für das Beethoven-Denkmal (Bl. 13-17). 23. Juli 1926: Kommission für deutsche Kunstausstellungen im Ausland bestehend aus Mitgliedern von Akademie, Verein Berliner Künstler und Kartell der Vereinigten Verbände bildender Künstler Berlins; Mitteilung Liebermanns über seine Beschwerde beim Ministerium über Ludwig Justi, Bekanntgabe der Antwort des Ministers, Beschluß zur Wiedereinladung Justis zu den Senatssitzungen; Wettbewerb um Entwürfe für eine Akademie-Medaille nur zwischen Starck, v. Gosen, Scharff, Kraus, Wenck, Geyger und Gies; Übernahme der finnischen Kunstausstellung (Bl. 10f.). Genossenschaft: 3. Apr. 1925: Wahl von Jacob, Manzel, Jansen zu Senatoren, Stimmzettel (Bl. 125-127). 3. Dez. 1925: Wiederwahl von Franck zum Vorsitzenden, von Starck zum Stellvertreter; Wahl von Straumer, Pechstein, Manzel, Kraus, Hofer, Schulte im Hofe in einen Ausschuß zur Klärung von Fragen betr. die Städtische Kunstdeputation; Debatte über den Ankauf einer altattischen Statue (Bl. 88f.). 15. Jan. 1926: Vorwahl neuer Mitglieder für 1926, Stimmzettel (Bl. 66-80). 22. Jan. 1926: Wahl von Eugen Schmohl (Architekt, einheimisches Mitglied), auswärtige Mitglieder: Hans Peter Feddersen (Maler), Stanislaus Cauer (Bildhauer), Wilhelm Kreis (Architekt), Stimmzettel (Bl. 54-65). 22. Jan. 1926: Beteiligung der Akademie an der Ausstellung der Goethe-Gesellschaft; keine Raumvergabe an den Wirtschaftlichen Verband bildender Künstler (Bl. 52-54). 16. Apr. 1926: Gedenken an Gustav Eberlein; Wiederwahl von Dettmann, Klimsch, Starck zu Senatoren; Neuwahl von Schulte im Hofe (Bl. 45-48). 24. Juni 1926: Gedenken an Eugen Schmohl und Maximilian Zürcher; Vertagung der Wahl des Vorsitzenden wegen Beschlußunfähigkeit; Bekanntgabe der Wiederwahl Liebermanns und Schumanns (Bl. 21f.). 2. Juli 1926: Wiederwahl von Philipp Franck zum Vorsitzenden der Sektion, von Constantin Starck zum Stellvertreter (Bl. 19f.). Senat und Genossenschaft: 31. Juli 1925: Diskussion über das Gutachten Lederers über Georg Kolbes Ebert-Büste für den Reichstag, Auftrag an Liebermann zur persönlichen Vermittlung zwischen den beiden Kontrahenten; Corinth-Gedächtnis-Ausstellung; schwedische Ausstellung; (Bl. 103-107). 15. Sept. 1925: Diskussion über eine Stellungnahme der Akademie zum Konflikt zwischen Lederer und Kolbe (Entwürfe, Beschluß in Anlage); Wahl von Engel und Manzel (Stellvertreter) in den Ausschuß für Wahlen, von Friedrich E. Koch in den Ausschuß für allgemeine und Verwaltungsangelegenheiten, Neuwahl des Ausstellungsausschusses: Liebermann, Amersdorffer, Dettmann, Eichhorst, Engel, Franck, Hofer, Hübner, Kampf, Klimsch, Pechstein, Kraus, Slevogt, Starck, Beibehaltung des Ausschusses für Unterstützungen, Nichtwiedereinrichtung des Ausschusses für die Verleihung von Auszeichnungen; Terminplanung für die Ausstellung Amerikanische Architektur, Schwarz-Weiß-Ausstellung, Gedächtnisausstellung für Lovis Corinth, Staatspreisvergabe für Architekten und Bildhauer (Bl. 97-102). 9. Jan. 1926: Bewerbungen zum Großen Staatspreis 1925 für Bildhauer (24 Kandidaten) und Architekten (10): 1. Preis: Architekt Erich Prätorius, Bildhauerin Ruth Horadam (Bl. 85-87). 14. Mai 1926: Diskussion über den geplanten Umbau des Staatlichen Opernhauses, Beschlüsse: Bildung einer Architekten-Kommission zur Ausarbeitung einer Stellungnahme, kurze Pressenotiz mit allgemeinem Protest gegen den Umbau; Wahl einer Kommission zur Vorbereitung einer deutschen Kunstausstellung in Tokio: Kampf, Hübner, Klimsch, Orlik, Schmidt-Rottluff, Dr. Röhricht, Belling (Bl. 35-40). 21. Mai 1926: Annahme des Architekten-Gutachtens zum Opernumbau, Unterstützung des Protestes der Akademie durch den Verein Berliner Künstler; Diskussion über vorgeschlagene Künstler (Friedrich Fennel, Dreßler, Lategahn, Johannes Saß, Josef Görres, Storch, Wimmer, Wirth, Heichert, Willy ter Hell, Ingwer Paulsen) zur Gestaltung von Bildern für die preußischen Provinzialschulkollegien; Ablehnung einer Ausstellung der Raffael zugeschriebenen Madonna di Gaeta (Bl. 24-26). Architekten des Senats und der Genossenschaft: 17. Sept. 1925: Aufforderung an Hoffmann, Jansen und Seeck zur Begutachtung des Hochhausprojektes der Firma Tietz in Köln (Bl. 95f.). 21. Sept. 1925: Endredaktion und Beschluß des Gutachtens (Anlage) über das Hochhausprojekt (Bl. 92-94). 17. Mai 1926: Bildung einer Kommission (Steinmetz, Geßner, Seeck) zur Ausarbeitung eines Gutachtens zum Umbau der Oper (Bl. 28f.). 19. Mai 1926: Unterausschuß der Architekten der Akademie: Formulierung des Gutachtens zum Umbau der Oper, Erörterung der Bedenken der Verkehrsbehörde (Bl. 27). Enth. u.a.: Sektionen für die bildenden Künste und für Musik, Genossenschaft: 3. Dez. 1925: Wahl von Wilhelm v. Bode zum Ehrenmitglied anläßlich seines 80. Geburtstages; Sympathiekundgebung für Max v. Schillings (Bl. 82-84). Gesamtsenat: 5. Juni 1925: Einführung von Otto Taubmann in den Senat; Vertagung der Sitzung wegen Beschlußunfähigkeit (Bl. 114f.). 5. Juni 1925: Wiederwahl von Liebermann zum Präsidenten, von Schumann zum Stellvertreter, Bitte an den Minister um Aufhebung von § 3 der Satzung (Bl. 113). 27. Mai 1926: Beschluß (auf Antrag von Schreker) zur Stiftung einer Akademie-Medaille für talentierte Abiturienten der preußischen Kunsthochschulen (Bl. 30-32). 27. Mai 1926: Wiederwahl von Liebermann zum Präsidenten, von Schumann zum Stellvertreter, Bitte an den Minister um Aufhebung von § 3 der Satzung, Stimmzettel (Bl. 18, 33f.). Gesamtakademie: 29. Jan. 1926: Einführung von Arnold Schönberg in den Senat; Bekanntgabe der Wahlergebnisse der Sektion für die bildenden Künste; Akademie-Gutachten für die Stadt Berlin über die nachträgliche farbige Behandlung öffentlicher Gebäude; Benennung von Künstlern für deutsche Ausstellungen im Ausland, Vertreter der Akademie für Verhandlungen mit anderen Künstlerverbänden: Liebermann, Manzel, Klimsch, Engel, Pechstein, Straumer; Wiederwahl von Hübner und Slevogt in das Kuratorium der Menzel-Stiftung, von Engel in das Kuratorium der Günther-Stiftung, von Jacob in das Kuratorium der Ginsberg-Stiftung; Bekanntgabe eines Ministerialerlasses zur Errichtung einer Darlehens- und Unterstützungskasse für die notleidende Künstlerschaft, einer Mitteilung über Erwerbslosenhilfe für Künstler; Ablehnung einer Künstlerheim-Stiftung von Finkelstein (Bl. 49-51). 16. Apr. 1926: Hinweis auf die neugegründete Sektion für Dichtkunst, Bekanntgabe eines Ministerialerlasses und der geänderten Statuten, Bericht über die Berufung der Mitglieder der neuen Sektion; Beschluß zur Durchführung einer Chodowiecki-Gedächtnis-Ausstellung; Genehmigung der Ausleihe von Schadow-Zeichnungen für die Ausstellung Berliner Kunst im Nürnberger Albrecht-Dürer-Verein; Ausstellung finnischer Wandteppiche; Ablehnung der Übernahme einer maltechnischen Ausstellung aus Dresden; Benennung der Maler Kolbe, Wendel und Ida Ströwer für die Gestaltung von Bildern für die preußischen Provinzialschulkollegien (Bl. 41-44). 10. Aug. 1926: Diskussion über die Dreßlersche Reichskunstwoche, Ablehnung seitens der Akademie (Bl. 1-9, 12). 20. Apr. 1925: Beratung mit Vertretern der Künstlerschaft über die Schaffung einer Künstlerkammer (beteiligte Institutionen: Bund Deutscher Künstlerinnen-Vereine, Verein der Künstlerinnen, Genossenschaft Deutscher Tonsetzer, Verband der Konzertierenden Künstler Deutschlands, Verein Berliner Künstler, Internationale Vereinigung der Expressionisten, Künstler-Werkhilfe, Bund Deutscher Architekten, Künstler-Verein Berliner Bildhauer, Vereinigung der Graphiker, Reichsverband Deutscher Architekten, A. D. K. G., Architekten- und Ingenieur-Verein Berlin, Reichsverband Deutscher Tonkünstler, Verband der Direktoren der Musik-Seminare, Deutscher Konservatoriumsverband, Novembergruppe, Wirtschaftsverband bildender Künstler Berlins, Berliner Secession, RWVbK, Frauenkunstverband, Verband Bildender Künstler): Schaffung einer Standesvertretung der Gesamtkünstlerschaft, freiwillige oder zwangsorganisierte Kammer, Bildung der Kammer durch Urwahlen oder Funktionäre der Verbände, Aufgaben der Künstlerkammer, Ausarbeitung eines Programms durch die Kommission der Akademie (Bl. 118-124). 5. Juni 1925: Kommissionssitzung zur Frage der Künstlerkammer (Teilnehmer: Straumer, Amersdorffer, Engel, v. Baußnern): Struktur und Aufgabe der Kammer, Wahlverfahren, Finanzierung (Bl. 116f.). Anwesenheitsliste zur Sitzung betr. Künstlerkammer, 6. Juli 1925 (Bl. 109). Aktennotiz über die Sitzung der Ausstellungskommission am 5. Okt. 1925: keine Benachrichtigung Lederers über die nicht erfolgte Wiederwahl von Lederer; Kontroverse über die Zulassung nicht-preußischer Künstler zu Wettbewerben; Eröffnungstermin der Herbstausstellung (Bl. 90f.). Anwesenheitsliste einer Sitzung vom 21. Juni 1926 (Bl. 23).
127 Bl. Microfilm/-fiche: 1223
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - P 2 - Bd. 2
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.