Gerichtsbrief des Schultheißen Fridrich v. Lauffenholcz und der Schöffen der Stadt Nu{e}renberg darüber, dass das durch seinen Schaffer Ulrich vertretene Kartäuserkloster ebenda durch die Zeugen Konrad Coler und Heinrich Beheim, dem Schwiegersohn des Dornhausers, erwiesen hat, dass ihm die durch ihren Bruder Thomas vertretene Jungfrau Anna Gruntherrin, Tochter des verstorbenen Jakob Gruntherr, ihren freieigenen Hof (Inhaber: Kurtz) und ihr reichslehenbaren 14 Seldengüter (Inhaber: Glessel, Zollner, Erbaiz, die Hetzerin, die Schro{e}tin, Ru{e}del Streit, Putz, Schell, Fesschner, Zischteller, Schro{e}tner, der zwei Güter hat, Sneyder, die Steffanin) zu Ebenrewte verkauft und die Lehen durch Peter den Mendel aufgesandt hat. - Siegler: das Stadtgericht (mit Siegel des Schultheißen als Rücksiegel).
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Gerichtsbrief des Schultheißen Fridrich v. Lauffenholcz und der Schöffen der Stadt Nu{e}renberg darüber, dass das durch seinen Schaffer Ulrich vertretene Kartäuserkloster ebenda durch die Zeugen Konrad Coler und Heinrich Beheim, dem Schwiegersohn des Dornhausers, erwiesen hat, dass ihm die durch ihren Bruder Thomas vertretene Jungfrau Anna Gruntherrin, Tochter des verstorbenen Jakob Gruntherr, ihren freieigenen Hof (Inhaber: Kurtz) und ihr reichslehenbaren 14 Seldengüter (Inhaber: Glessel, Zollner, Erbaiz, die Hetzerin, die Schro{e}tin, Ru{e}del Streit, Putz, Schell, Fesschner, Zischteller, Schro{e}tner, der zwei Güter hat, Sneyder, die Steffanin) zu Ebenrewte verkauft und die Lehen durch Peter den Mendel aufgesandt hat. - Siegler: das Stadtgericht (mit Siegel des Schultheißen als Rücksiegel).
Ritterorden, Urkunden 3592
Zusatzklassifikation: Gerichtsbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 11. Kommende Nürnberg
1401 Dezember 12
Pergament
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geben am Montag vor Sant Lucientag 1401.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit Siegel (stark beschädigt). Blattzahl: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit Siegel (stark beschädigt). Blattzahl: 1
Grundherr, Jakob
Grundherr, Anna
Mendel, Peter der
Grundherr, Thomas
Laufamholz, Friedrich v. (Schultheiß zu Nürnberg)
Koler, Konrad
Behaim, Heinrich
Dornhauser
Ulrich (Schaffer)
Kurtz (Beständner)
Glessel (Beständner)
Zollner (Beständner)
Erbaiz (Beständner)
Hetzerin (Beständnerin)
Schrötin (Beständnerin)
Streit, Rüdel (Beständner)
Putz (Beständner)
Schell (Beständner)
Feschner
Zischteller (Beständner)
Schrötner (Beständner)
Schneider (Beständner)
Steffanin (Beständnerin)
Nürnberg, Stadtgericht
Nürnberg, Kartäuserkloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
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