Graf Wilhelm v. Katzenelnbogen vergleicht sich mit seinem Mann Johann v. Auerbach (Urberch) in folgender Weise: Johann soll in Bessungen 25 Malter...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1343 Dezember 21
Ausf. Bessungen mit den Sgn.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschr. 1343 of ,sant Thomas dach des heiligen apostels
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Wilhelm v. Katzenelnbogen vergleicht sich mit seinem Mann Johann v. Auerbach (Urberch) in folgender Weise: Johann soll in Bessungen 25 Malter Korngülte, vier Pfund Heller, zwölf Zinshühner und seinen Teil an .den Rodstücken (rudern) zu dem Rechte behalten, wie es sein Vater und sein Bruder auf ihn gebracht haben. Dieses soll er vom Grafen zu Lehen tragen. Was Johann oder seine Eltern darüber hinaus zu Bessungen an Gericht, Leuten, dennen, Faßnachtshühnern, Herberge und Zubehör sowie an der Vogtei hatten, hat Johann dem Grafen verkauft, der ihn dafür bezahlt hat
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ausstellers, seines Bruders Diether v. Gerau und Thielmanns v. Boxberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Staatsarchiv Marburg, K. Kopiar 404 Kopie (um 1430); Staatsarchiv Darmstadt, K. Kopiar fol. 88v. besiegelt vom Ausst., Ritter Johann v. Ossenheim und Konrad Emicho von dem Hane, Schwiegervater des Ausst. Gegenurk. Johanns v. Auerbach in Kopie des 14. Jh.; Staatsarchiv Koblenz, K. Kopiar 281 Kopie (um 1430); Kasseler Repertorium I S. 67
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wenck I Urkundenbuch 215.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Wilhelm v. Katzenelnbogen vergleicht sich mit seinem Mann Johann v. Auerbach (Urberch) in folgender Weise: Johann soll in Bessungen 25 Malter Korngülte, vier Pfund Heller, zwölf Zinshühner und seinen Teil an .den Rodstücken (rudern) zu dem Rechte behalten, wie es sein Vater und sein Bruder auf ihn gebracht haben. Dieses soll er vom Grafen zu Lehen tragen. Was Johann oder seine Eltern darüber hinaus zu Bessungen an Gericht, Leuten, dennen, Faßnachtshühnern, Herberge und Zubehör sowie an der Vogtei hatten, hat Johann dem Grafen verkauft, der ihn dafür bezahlt hat
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ausstellers, seines Bruders Diether v. Gerau und Thielmanns v. Boxberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Staatsarchiv Marburg, K. Kopiar 404 Kopie (um 1430); Staatsarchiv Darmstadt, K. Kopiar fol. 88v. besiegelt vom Ausst., Ritter Johann v. Ossenheim und Konrad Emicho von dem Hane, Schwiegervater des Ausst. Gegenurk. Johanns v. Auerbach in Kopie des 14. Jh.; Staatsarchiv Koblenz, K. Kopiar 281 Kopie (um 1430); Kasseler Repertorium I S. 67
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wenck I Urkundenbuch 215.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ