Johann von der Rossen, Schöffe und Stadtschreiber zu Limburg, Friedrich Löw, Ratsgenosse, beide als Verweser des Heilig-Geist-Spitals in Limburg, für die Witwe des Weilburger Bürgers Heinrich Straß, Barbara gegen Conrad Mathern, Bäcker zu Weilburg
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1007
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
1528-1531
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Aufhebung des zweitinstanzlichen Urteils, Zurückweisung des Anspruchs des Beklagten auf Rechnungslegung und eventuelle Entschädigung aus den Gütern des verstorbenen Weilburger Bürgers Heinrich Straß und seiner Ehefrau Barbara - die sich vor einigen Jahren mit ihrem Besitz dem Heilig-Geist-Spital übergeben hatte - wegen Bereicherung an einer vor etlichen Jahren von Heinrich Straß übernommenen Vormundschaft
pre: Schultheiß und Schöffen zu Weilburg
pre: Nassau-saarbrückensche Räte 1527-1528
pre: RKG 1528
pre: Schultheiß und Schöffen zu Weilburg
pre: Nassau-saarbrückensche Räte 1527-1528
pre: RKG 1528
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ