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Urbar ("universus redditus ecclesie in Altenmunster") (lat./deutsch)
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enthält u.a.: Enthält:
Lateinisches Urbar (fol. 1v-8) aus der Mitte des 13. Jh. mit Eintragungen zu Besitzungen in Altomünster, Otwinsanger, Niedernriet, Reichertshausen, Pipinsried, Tieflachen, Oberhausen, Fränking, Steten, Euchenhoven, Röckersberg, Deutenhoven, Stumpfenbach, Eckhofen, Nordhofen (abgeg.), Waltershofen, Nieder- bzw. Unterzeitlbach, Ruppertskirchen, Schauerschorn, Oberzeitlbach, Oberndorf , Übelmanna, Hohenzell, Kuenegundeshoven, Radenzhofen, Oberschröttenloh, Oberhaslach, Humersberg, Halmsried, Sielenbach, Aumühle, Gereutte, Schmelchen, Asbach, Holzhausen, Herfurte, Kemnat, Murbach, Ruetenriede, Walderdorf, Rohrbach, Zageldorf, Rinnenthal, Griesbach, Harthausen, Gaggers, Rehesriet, Pachen, Ysenprehtesperge, Almesriet, Hergoltsperge, Richpoltsprunnen, Cella (Meringerzell), Ummendorf, Otringen, Husen, Hattenhofen, Loitershofen, Pernshoven, Hirztuerlin, Mering, Winkl; mit Nachträgen.
Enthält auch:
Urkundenabschriften zum Grundbesitz und Traditionsnotizen von 1147-1282, angelegt um 1300 (fol. 1, fol. 9-12v).
Deutsche Notizen zur Grundherrschaft (Urk. von 1414 u.a. auf fol. 1, fol. 7v, fol. 8v von 1419 und fol. 14v von 1416).
Rechte (Weistum) und Vogteigüter des Klosters (deutsch, um 1350, fol. 13-14v)
Literatur:
Wilhelm Liebhart: Altomünster. Kloster, Markt und Gemeinde, Altomünster 1999, S. 88, 92 und 104, Anm. 53.
Johannes Wetzel: Die Urbare der bayerischen Klöster und Hochstifte vom Anfang des 11. Jahrhunderts bis 1350, München 1995.
Edition des Urbars:
Friedrich Hector Graf Hundt: Kloster Altomünster im Besitze des Benedictiner-Ordens, in: Oberbayerisches Archiv Bd. 21 (1859/61), S. 202-220 (lat. Urbar) bzw. S. 220-223 (deutsche Urbarseinträge)
Edition der anderen Einträge:
wie oben, S. 223f. (Urkunden fol. 1, Vogteigüter und Reichnisse)
Friedrich Hector Graf Hundt: Regesten ungedruckter Urkunden (...). Urkunden des Klosters Altomünster (...), in: Oberbayerisches Archiv Bd. 20 (1859/61), S. 7-12 (Urkunden fol. 9-12v)
Druck des Weistums: Monumenta Boica X, S. 369-372.
Äußere Beschreibung: Moderner Einband, Halbleinen; Alter Einband aus einem Homilienbuch des 13./14. Jahrhunderts.; Pergament; lat./dt.; 27,6 x 20,0 cm; 15 Bl.
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Deutsch
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Moderner Einband, Halbleinen; Alter Einband aus einem Homilienbuch des 13./14. Jahrhunderts.; Pergament; lat./dt.; 27,6 x 20,0 cm; 15 Bl.
Wilhelm Liebhart: "Kloster und Markt Altomünster" S. 16, Anm. 16
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.