Graf Friedrich von Nassau-Saarbrücken und die Eheleute Hans Günther von Brennhausen Oberst und Oberkommandant zu Giessen und Agnes geb. Lösch von Mülheim verzichten gegeneinander, und zwar der Graf auf 10 Achtel Korn Zins von der Mühle auf der Schmitte bei Rodheim Amts Giessen und die Eheleute auf 5 Achtel Korn, 5 Achtel Hafer, 4 Gänse und 4 Hähne von dem Hofgute Wismarbach bei Wismar Amts Gleiberg und 1/3 des bei Crofdorf am Burgwald gelegenen sogenannten Kadenbach- oder Frauen-Wäldchen.
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Graf Friedrich von Nassau-Saarbrücken und die Eheleute Hans Günther von Brennhausen Oberst und Oberkommandant zu Giessen und Agnes geb. Lösch von Mülheim verzichten gegeneinander, und zwar der Graf auf 10 Achtel Korn Zins von der Mühle auf der Schmitte bei Rodheim Amts Giessen und die Eheleute auf 5 Achtel Korn, 5 Achtel Hafer, 4 Gänse und 4 Hähne von dem Hofgute Wismarbach bei Wismar Amts Gleiberg und 1/3 des bei Crofdorf am Burgwald gelegenen sogenannten Kadenbach- oder Frauen-Wäldchen.
150, U 410
150 Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand)
Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand) >> 1 Urkunden >> 1 Generalia >> 1601-1700
1664 Juli 30
Original, Papier, Siegel und Unterschriften; bezügliche Anlagen
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:11 MESZ