Korrespondenz des Reichstreuhänders der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen, Frankfurt/M. mit der bzw. betr. die Cornelius Heyl AG
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Stadtarchiv Worms, 170/26, 040-07 b
AZ: XV H 10
170/26 - Familie/Firma (von) Heyl
170/26 - Familie/Firma (von) Heyl >> 1. Heyl'sche Firmen/Lederwerke
1937 - 1944
Enthält: Untertarifliche Entlohnung für körperbehinderte Werksangehörige; Betriebsordnung C. Heyl AG Sept. 1937 und Mai 1938 (Druck); Gesuch des Elektroschweißers Fritz Knobloch, Worms, wegen Lohnanhebung, Febr. 1938; Antrag der Fa. Heyl AG auf untertarifliche Entlohnung der Kontoristin Hildegard Bauer (Nov. 1938);
Verzeichnis der Mitglieder des Vertrauensrates der C. Heyl AG; Auszahlung von Weihnachtsgratifikationen 1938; tarifliche Bindung des Einkommens von Angestellten ohne berufliche Vorbildung, Genehmigung von Überarbeit für Jugendliche über 16 Jahre durch Hess. Gewerbeaufsichtsamt Worms (Febr. 1939); Urlaubsregelung (April/Mai 1939); Ergänzung des Vertrauensrates; Verzeichnis der Mitglieder des V.;
Gewährung von Bonifikationen für leitende Angestellte, von Weihnachtszuwendungen an die Gefolgschaft und von Unterstützungen für die Familien Einberufener (Dez. 1939); Anträge auf Gehaltserhöhung für die Werkmeister Valentin Galen und Fritz Kilian (Jan. 1940); Entlohnung der Elektro-Karrenfahrer; Fernbleiben von der Arbeit bez. Karoline Harreus (Mai 1940), Katharina Bauer (Bobstadt, Juni 1940), Marianne Wald (Offstein, Juni 1940) ; Leistung einer Sonderzuwendung an die Gefolgschaft auf ein Sperrkonto, Juli 1940),
Fernbleiben von der Arbeit bez. Barbara Bingenheimer, Margarete Gottwein, Gertrude Trautvetter (Okt. 1940). Freigabe der Junispende 1939 (gemeint 1940) für die Gefolgschaftsmitglieder (Schreiben des Betriebsobmanns an den Betriebsführer und Freigabe der Mittel; Okt/Nov.1940); Strafantrag bei der Amtsanwaltschaft Worms gegen die Arbeiterin Margarete Gottwein (Horchheim) wegen Fernbleibens von der Arbeit/Arbeitsvertragsbruchs (Nov. 1940); Zeugenladung der Amtsanwaltschaft in der Sache Gottwein an Arbeitsamt Worms; Ausnahmegenehmigung von der KriegswirtschaftsVO (betr. Gehaltserhöhung); Gewährung von Weihnachtszuwendungen (Dez. 1940); Fernbleiben von der Arbeit bez. Elisabeth Völker (Dez. 1940) und Rosa Magenheimer, Worms (März 1941); Gehaltserhöhungen wegen vermehrter Arbeitsleistungen; Maßnahmen wegen vermehrten unentschuldigten Fehlens am Arbeitsplatz; Bitte um
Ergreifung staatspolizeilicher Maßnahmen gegen den Lederarbeiter Ludwig Schäfer (Herrnsheim, Juni 1941) wegen fortgesetzten Arbeitsvertragsbruchs; Eingabe des Kriegsbeschädigten Karl Vollmer (Wiesoppenheim) wegen Zuweisung einer anderen Tätigkeit und Stellungnahme des Betriebsobmanns (Juli 1941); Weihnachts-Sonderzuwendungen; Fernbleiben von der Arbeit betr. Maria Mahr (Herrnsheim; Febr. 1942); Eingabe des Fritz Orlemann (Worms) wegen Genehmigung einer Gehaltserhöhung (Febr.1942); Ehrenamtliche Tätigkeit der Betriebsfrauenverwalterin Dora Wegerle; Antrag auf Erhöhung der Handwerkerlöhne (März 1942); Fernbleiben von der Arbeit betr. Eva Bertz (Bürstadt, Mai 1942) und Elisabeth Bühler (Rheindürkheim; Mai 1942); Protokoll der Strafsache Eva Bertz (Arbeitsvertragsbruch)
Fernbleiben von der Arbeit betr. Eva Wagner (Bürstadt, Mai 1942) und Schreiben der SA (Sturm 12/118) Bürstadt wegen ihrer Freigabe für die Landwirtschaft; Fernbleiben von der Arbeit betr. Barbara Fernekes (Juni 1942); Gehaltsererhöhung für in Vertretung Eingezogener beschäftigte weibliche Angestellte (Juni 1942); ärztliches Gutachten der Arbeiterin Emma Barth (Worms, Juni 1942) und Strafantrag gegen dies. wegen Verstoßes gegen Bestimmungen über den Arbeitsvertragsbruch (Sept.1942); Urteilsab-
schrift des Amtsgerichtes Worms vom 30.9.1942 (drei Monate Gefängnis) mit Urteilsbegündung; Strafantrag des Reichstreuhänders beim Oberstaatsanwalt, Landgericht Mainz, gegen die Arbeiterin Mathilde Kronauer (Worms) wegen verschiedener Verstöße (Nov.1942); Lösung des Arbeitsverhältnisses der Arbeiterin Barbara Fettel (Nov. 1942); Protokoll in der Strafsache gegen dieselbe wegen falscher Angaben bei der Entlassung; Antrag der Fa. Heyl auf Zurückführung auf ihren früheren Arbeitsplatz;
Schreiben des Kreisinspektors Knapp an Arbeitsamt Worms zugunsten der B. Fettel und ihrer Familie; Schreiben wegen wiederholten Fernbleibens von der Arbeit nach ihrer Wiedereinstellung im Febr. 1943; Arbeitsversäumnisse der Mathilde Kronauer - Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe von vier Monaten (Jan. 1943) durch das Amtsgericht Worms; Akten über Strafverfahren der Mathilde Kronauer (Nov. 1940
- Okt. 1942); Arbeitsversäumnis der Wilhelmine Keller, Worms (März 1943) und Erteilung einer Verwarnung;
Umsetzung von Arbeitskräften; Lohngestaltung beim Arbeitseinsatz von Versehrten Soldaten; Vornahme von Gehaltserhöhungen (Okt.1943); Strafantrag gegen die nach Verbüßung ihrer Strafe in den Betrieb zurückgekehrte Lederarbeiterin Emma Barth u.a. wegen Fernbleibens vom Arbeitsplatz (Nov.1943); Urteilsabschrift des Amtsgerichtes Worms (zehn Monate Gefängnis; Dez. 1943); Strafantrag gegen die Hilfsarbeiterin Marianne Götz (Worms) wegen Arbeitsbummelei (Okt. 1943); Urteilsabschrift des Amtsgerichts Worms (vier Wochen Jugendarrest; Verhängung von Schutzaufsicht (Febr.1944); Antrag auf Gehaltserhöhung für den Prokuristen Karl Friedrich Schardt; Arbeitsvertragsbrüche ausländischer
Arbeitskräfte (belgischer Zivilarbeiter Pieter Jacobs, Dez. 1943); Antrag auf Einstufung der Chemotechnikerin Josefine Huba in eine höhere Tarifklasse (Jan. 1944); Antrag der Fa. Heyl auf Sondermaßnahmen gegen notorische Bummelanten (Jan. 1944); Verhängung von Ordnungsstrafen
wegen Fehlens am Arbeitsplatz für sechs Gefolgschaftsmitglieder; Urteilsabschrift in der Strafsache gegen die Fabrikarbeiterin Gisela Spengler (Worms): Verurteilung wegen Fehlens am Arbeitsplatz zu vier Wochen Jugendarrest und Anordnung von Schutzaufsicht (März 1944); Strafantrag gegen die Arbeiterin Elfriede Rolzhäuser (Worms) wegen Arbeitsvertragsbruchs und Urteilsabschrift des AG Worms (Jugendrichter), Verurteilung zu vier Wochen Jugendarrest und Anordnung von Schutzaufsicht (Juli 1944) und Einsprüche dagegen (dazu weitere Schreiben in d. Verfahren, Jan.- Juni 1944)
Verzeichnis der Mitglieder des Vertrauensrates der C. Heyl AG; Auszahlung von Weihnachtsgratifikationen 1938; tarifliche Bindung des Einkommens von Angestellten ohne berufliche Vorbildung, Genehmigung von Überarbeit für Jugendliche über 16 Jahre durch Hess. Gewerbeaufsichtsamt Worms (Febr. 1939); Urlaubsregelung (April/Mai 1939); Ergänzung des Vertrauensrates; Verzeichnis der Mitglieder des V.;
Gewährung von Bonifikationen für leitende Angestellte, von Weihnachtszuwendungen an die Gefolgschaft und von Unterstützungen für die Familien Einberufener (Dez. 1939); Anträge auf Gehaltserhöhung für die Werkmeister Valentin Galen und Fritz Kilian (Jan. 1940); Entlohnung der Elektro-Karrenfahrer; Fernbleiben von der Arbeit bez. Karoline Harreus (Mai 1940), Katharina Bauer (Bobstadt, Juni 1940), Marianne Wald (Offstein, Juni 1940) ; Leistung einer Sonderzuwendung an die Gefolgschaft auf ein Sperrkonto, Juli 1940),
Fernbleiben von der Arbeit bez. Barbara Bingenheimer, Margarete Gottwein, Gertrude Trautvetter (Okt. 1940). Freigabe der Junispende 1939 (gemeint 1940) für die Gefolgschaftsmitglieder (Schreiben des Betriebsobmanns an den Betriebsführer und Freigabe der Mittel; Okt/Nov.1940); Strafantrag bei der Amtsanwaltschaft Worms gegen die Arbeiterin Margarete Gottwein (Horchheim) wegen Fernbleibens von der Arbeit/Arbeitsvertragsbruchs (Nov. 1940); Zeugenladung der Amtsanwaltschaft in der Sache Gottwein an Arbeitsamt Worms; Ausnahmegenehmigung von der KriegswirtschaftsVO (betr. Gehaltserhöhung); Gewährung von Weihnachtszuwendungen (Dez. 1940); Fernbleiben von der Arbeit bez. Elisabeth Völker (Dez. 1940) und Rosa Magenheimer, Worms (März 1941); Gehaltserhöhungen wegen vermehrter Arbeitsleistungen; Maßnahmen wegen vermehrten unentschuldigten Fehlens am Arbeitsplatz; Bitte um
Ergreifung staatspolizeilicher Maßnahmen gegen den Lederarbeiter Ludwig Schäfer (Herrnsheim, Juni 1941) wegen fortgesetzten Arbeitsvertragsbruchs; Eingabe des Kriegsbeschädigten Karl Vollmer (Wiesoppenheim) wegen Zuweisung einer anderen Tätigkeit und Stellungnahme des Betriebsobmanns (Juli 1941); Weihnachts-Sonderzuwendungen; Fernbleiben von der Arbeit betr. Maria Mahr (Herrnsheim; Febr. 1942); Eingabe des Fritz Orlemann (Worms) wegen Genehmigung einer Gehaltserhöhung (Febr.1942); Ehrenamtliche Tätigkeit der Betriebsfrauenverwalterin Dora Wegerle; Antrag auf Erhöhung der Handwerkerlöhne (März 1942); Fernbleiben von der Arbeit betr. Eva Bertz (Bürstadt, Mai 1942) und Elisabeth Bühler (Rheindürkheim; Mai 1942); Protokoll der Strafsache Eva Bertz (Arbeitsvertragsbruch)
Fernbleiben von der Arbeit betr. Eva Wagner (Bürstadt, Mai 1942) und Schreiben der SA (Sturm 12/118) Bürstadt wegen ihrer Freigabe für die Landwirtschaft; Fernbleiben von der Arbeit betr. Barbara Fernekes (Juni 1942); Gehaltsererhöhung für in Vertretung Eingezogener beschäftigte weibliche Angestellte (Juni 1942); ärztliches Gutachten der Arbeiterin Emma Barth (Worms, Juni 1942) und Strafantrag gegen dies. wegen Verstoßes gegen Bestimmungen über den Arbeitsvertragsbruch (Sept.1942); Urteilsab-
schrift des Amtsgerichtes Worms vom 30.9.1942 (drei Monate Gefängnis) mit Urteilsbegündung; Strafantrag des Reichstreuhänders beim Oberstaatsanwalt, Landgericht Mainz, gegen die Arbeiterin Mathilde Kronauer (Worms) wegen verschiedener Verstöße (Nov.1942); Lösung des Arbeitsverhältnisses der Arbeiterin Barbara Fettel (Nov. 1942); Protokoll in der Strafsache gegen dieselbe wegen falscher Angaben bei der Entlassung; Antrag der Fa. Heyl auf Zurückführung auf ihren früheren Arbeitsplatz;
Schreiben des Kreisinspektors Knapp an Arbeitsamt Worms zugunsten der B. Fettel und ihrer Familie; Schreiben wegen wiederholten Fernbleibens von der Arbeit nach ihrer Wiedereinstellung im Febr. 1943; Arbeitsversäumnisse der Mathilde Kronauer - Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe von vier Monaten (Jan. 1943) durch das Amtsgericht Worms; Akten über Strafverfahren der Mathilde Kronauer (Nov. 1940
- Okt. 1942); Arbeitsversäumnis der Wilhelmine Keller, Worms (März 1943) und Erteilung einer Verwarnung;
Umsetzung von Arbeitskräften; Lohngestaltung beim Arbeitseinsatz von Versehrten Soldaten; Vornahme von Gehaltserhöhungen (Okt.1943); Strafantrag gegen die nach Verbüßung ihrer Strafe in den Betrieb zurückgekehrte Lederarbeiterin Emma Barth u.a. wegen Fernbleibens vom Arbeitsplatz (Nov.1943); Urteilsabschrift des Amtsgerichtes Worms (zehn Monate Gefängnis; Dez. 1943); Strafantrag gegen die Hilfsarbeiterin Marianne Götz (Worms) wegen Arbeitsbummelei (Okt. 1943); Urteilsabschrift des Amtsgerichts Worms (vier Wochen Jugendarrest; Verhängung von Schutzaufsicht (Febr.1944); Antrag auf Gehaltserhöhung für den Prokuristen Karl Friedrich Schardt; Arbeitsvertragsbrüche ausländischer
Arbeitskräfte (belgischer Zivilarbeiter Pieter Jacobs, Dez. 1943); Antrag auf Einstufung der Chemotechnikerin Josefine Huba in eine höhere Tarifklasse (Jan. 1944); Antrag der Fa. Heyl auf Sondermaßnahmen gegen notorische Bummelanten (Jan. 1944); Verhängung von Ordnungsstrafen
wegen Fehlens am Arbeitsplatz für sechs Gefolgschaftsmitglieder; Urteilsabschrift in der Strafsache gegen die Fabrikarbeiterin Gisela Spengler (Worms): Verurteilung wegen Fehlens am Arbeitsplatz zu vier Wochen Jugendarrest und Anordnung von Schutzaufsicht (März 1944); Strafantrag gegen die Arbeiterin Elfriede Rolzhäuser (Worms) wegen Arbeitsvertragsbruchs und Urteilsabschrift des AG Worms (Jugendrichter), Verurteilung zu vier Wochen Jugendarrest und Anordnung von Schutzaufsicht (Juli 1944) und Einsprüche dagegen (dazu weitere Schreiben in d. Verfahren, Jan.- Juni 1944)
Ankauf Stadtarchiv 1992 (vgl. Vorwort), urspr: Reichstreuhänder der Arbeit, Wirtschaftsgebiet Hessen
Archivale
15.12.2023, 15:52 MEZ