Pfalzgraf Friedrich bei Rhein, Vormund Pfalzgraf Philipps, bekundet, dass er auf Rat und Verlangen der Pfalzgräfin Margarethe (Margreth von Savoy), Witwe [Kurfürst Ludwigs IV. von der Pfalz], sowie anderer Räte und "merglichen gelidder" des Fürstentums der Pfalzgrafschaft bei Rhein seinen Neffen (vetter) Pfalzgraf Philipp als seinen Sohn adoptiert und die Herrschaft über die Pfalzgrafschaft auf Lebenszeit erhalten hat. Er sagt alle Lehensleute, ferner jene von Burgfriedens wegen sowie Räte, Amtleute, Bürger und Bauern, die Pfalzgraf Philipp zustehen, ihrer Gelübde für diesen ledig. Die Lehensleute sollen ihre Lehen von ihm, Friedrich, empfangen und ihm dafür huldigen. Desgleichen sollen die Burgmannen, Amtleute, Bürger und Bauern ihm, Friedrich, schwören, im gleichen Eid aber auch geloben, dass sie nach dem Tod Friedrichs Pfalzgraf Philipp oder dessen Erben gehorsam sein werden. Siegel: S = A
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Pfalzgraf Friedrich bei Rhein, Vormund Pfalzgraf Philipps, bekundet, dass er auf Rat und Verlangen der Pfalzgräfin Margarethe (Margreth von Savoy), Witwe [Kurfürst Ludwigs IV. von der Pfalz], sowie anderer Räte und "merglichen gelidder" des Fürstentums der Pfalzgrafschaft bei Rhein seinen Neffen (vetter) Pfalzgraf Philipp als seinen Sohn adoptiert und die Herrschaft über die Pfalzgrafschaft auf Lebenszeit erhalten hat. Er sagt alle Lehensleute, ferner jene von Burgfriedens wegen sowie Räte, Amtleute, Bürger und Bauern, die Pfalzgraf Philipp zustehen, ihrer Gelübde für diesen ledig. Die Lehensleute sollen ihre Lehen von ihm, Friedrich, empfangen und ihm dafür huldigen. Desgleichen sollen die Burgmannen, Amtleute, Bürger und Bauern ihm, Friedrich, schwören, im gleichen Eid aber auch geloben, dass sie nach dem Tod Friedrichs Pfalzgraf Philipp oder dessen Erben gehorsam sein werden. Siegel: S = A
BayHStA, Hausurkunden 2721
Kasten 13, Lade 3, Nr. 2721
Hausurkunden
Hausurkunden >> Urkunden bis 1806/1837
13.02.1452
regest: Pfalzgraf Friedrich bei Rhein, Vormund Pfalzgraf Philipps, bekundet, dass er auf Rat und Verlangen der Pfalzgräfin Margarethe (Margreth von Savoy), Witwe [Kurfürst Ludwigs IV. von der Pfalz], sowie anderer Räte und "merglichen gelidder" des Fürstentums der Pfalzgrafschaft bei Rhein seinen Neffen (vetter) Pfalzgraf Philipp als seinen Sohn adoptiert und die Herrschaft über die Pfalzgrafschaft auf Lebenszeit erhalten hat. Er sagt alle Lehensleute, ferner jene von Burgfriedens wegen sowie Räte, Amtleute, Bürger und Bauern, die Pfalzgraf Philipp zustehen, ihrer Gelübde für diesen ledig. Die Lehensleute sollen ihre Lehen von ihm, Friedrich, empfangen und ihm dafür huldigen. Desgleichen sollen die Burgmannen, Amtleute, Bürger und Bauern ihm, Friedrich, schwören, im gleichen Eid aber auch geloben, dass sie nach dem Tod Friedrichs Pfalzgraf Philipp oder dessen Erben gehorsam sein werden.
Siegel:
S = A
Siegel:
S = A
Perg.
Äußere Beschreibung: 32 x 56 cm
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Besiegelung/Beglaubigung: 1 an Pressel anhängendes Siegel
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Heidelberg
Literatur: Menzel, Regesten Friedrichs, S. 232
Originaldatierung: Datum Heydelberg feria quinta in octava Epiphanie domini anno eiusdem millesimo quadringentesimo quinquagesimo secundo.
Äußere Beschreibung: 32 x 56 cm
Regest: Pfalzgraf Friedrich bei Rhein, Vormund Pfalzgraf Philipps, bekundet, dass er auf Rat und Verlangen der Pfalzgräfin Margarethe (Margreth von Savoy), Witwe [Kurfürst Ludwigs IV. von der Pfalz], sowie anderer Räte und "merglichen gelidder" des Fürstentums der Pfalzgrafschaft bei Rhein seinen Neffen (vetter) Pfalzgraf Philipp als seinen Sohn adoptiert und die Herrschaft über die Pfalzgrafschaft auf Lebenszeit erhalten hat. Er sagt alle Lehensleute, ferner jene von Burgfriedens wegen sowie Räte, Amtleute, Bürger und Bauern, die Pfalzgraf Philipp zustehen, ihrer Gelübde für diesen ledig. Die Lehensleute sollen ihre Lehen von ihm, Friedrich, empfangen und ihm dafür huldigen. Desgleichen sollen die Burgmannen, Amtleute, Bürger und Bauern ihm, Friedrich, schwören, im gleichen Eid aber auch geloben, dass sie nach dem Tod Friedrichs Pfalzgraf Philipp oder dessen Erben gehorsam sein werden.
Siegel:
S = A
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Heidelberg
Literatur: Menzel, Regesten Friedrichs, S. 232
Originaldatierung: Datum Heydelberg feria quinta in octava Epiphanie domini anno eiusdem millesimo quadringentesimo quinquagesimo secundo.
Äußere Beschreibung: 32 x 56 cm
Regest: Pfalzgraf Friedrich bei Rhein, Vormund Pfalzgraf Philipps, bekundet, dass er auf Rat und Verlangen der Pfalzgräfin Margarethe (Margreth von Savoy), Witwe [Kurfürst Ludwigs IV. von der Pfalz], sowie anderer Räte und "merglichen gelidder" des Fürstentums der Pfalzgrafschaft bei Rhein seinen Neffen (vetter) Pfalzgraf Philipp als seinen Sohn adoptiert und die Herrschaft über die Pfalzgrafschaft auf Lebenszeit erhalten hat. Er sagt alle Lehensleute, ferner jene von Burgfriedens wegen sowie Räte, Amtleute, Bürger und Bauern, die Pfalzgraf Philipp zustehen, ihrer Gelübde für diesen ledig. Die Lehensleute sollen ihre Lehen von ihm, Friedrich, empfangen und ihm dafür huldigen. Desgleichen sollen die Burgmannen, Amtleute, Bürger und Bauern ihm, Friedrich, schwören, im gleichen Eid aber auch geloben, dass sie nach dem Tod Friedrichs Pfalzgraf Philipp oder dessen Erben gehorsam sein werden.
Siegel:
S = A
Friedrich, Pfalz, Kurfürst von der
Margarethe, Pfalz, Kurfürstin von der
Ludwig IV., Pfalz, Kurfürst von der
Philipp, Pfalz, Kurfürst von der
Pfalzgrafschaft bei Rhein, Fürstentum
Heidelberg (Baden-Württemberg)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 1:42 PM CEST