Friedrich II, Kurfürst von Sachsen, belehnt die Brüder Johann Pfeil, Pfarrer zu Liebenwerda, Ulrich Wildberg, Pfarrer in Wiederau (Wydra) [nw. Bad Liebenwerda] und Heinrich Wildberg (Wiltberg) zu Uebigau [nw. Bad Liebenwerda] mit folgenden Gütern: 1) Dem Dorf Wildgrube sowie gewissen Zinsen in Kauxdorf und Sandforthe (Santfort) [laut Regest 19.Jh. Wüstung], die sie durch Tausch mit Hans Marxdorf an sich gebracht haben.- 2) Den Dörfern Drasdo (Draßdaw) und Kregenechst [laut Regest 19. Jh. Krahennest], die sie von Günther und Henz von Holdow an sich gebracht haben.- 3) Dem Dorf Kölsa (Kolsa), dass sie von Agnes, der Ehefrau Günthers von Rostig (Rotstock) an sich gebracht haben.
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Friedrich II, Kurfürst von Sachsen, belehnt die Brüder Johann Pfeil, Pfarrer zu Liebenwerda, Ulrich Wildberg, Pfarrer in Wiederau (Wydra) [nw. Bad Liebenwerda] und Heinrich Wildberg (Wiltberg) zu Uebigau [nw. Bad Liebenwerda] mit folgenden Gütern: 1) Dem Dorf Wildgrube sowie gewissen Zinsen in Kauxdorf und Sandforthe (Santfort) [laut Regest 19.Jh. Wüstung], die sie durch Tausch mit Hans Marxdorf an sich gebracht haben.- 2) Den Dörfern Drasdo (Draßdaw) und Kregenechst [laut Regest 19. Jh. Krahennest], die sie von Günther und Henz von Holdow an sich gebracht haben.- 3) Dem Dorf Kölsa (Kolsa), dass sie von Agnes, der Ehefrau Günthers von Rostig (Rotstock) an sich gebracht haben.
10001 Ältere Urkunden, Nr. 06406 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: W.A. III, 644h
10001 Ältere Urkunden
10001 Ältere Urkunden >> 1. Weltliche Provenienzen >> 1.3. Weitere weltliche Provenienzen
11. Juni 1436
Laut Registratursignatur später in das gemeinsame Wittenberger Archiv der ernestinischen und albertinischen Linie der Wettiner gelangt (Hauptüberlieferung bis zu Leipziger Teilung von 1485, vereinzelt auch spätere Stücke).
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
2025-12-10T15:03:39+0100