Michael Haller aus Äpfingen beurkundet, mit Einwilligung des hochgelehrten Herrn Balthasar Pettenspeckhen, der Rechte Doctor, salemischen Rats und Pflegers der Herrschaft Schemmerberg, den Verkauf seiner Lehensgerechtigkeit, bestehend aus Haus, Hof, Garten bei dem Haus, Vieh, Feld und Hausrat, sowie von seinen eigentümlichen 2 J. Acker und 4 Tagwerk Wiesen, aus denen lediglich der gewöhnliche Zehnt geht, an seinen Sohn Bernhard Haller von Äpfingen. Der Kaufpreis betrug 590 fl in Münz Lw., davon wurden 300 fl mit einem Schuldbrief mit jährlicher Verzinsung abgedeckt. Der Verkauf erfolgte in Hinblick auf das hohe Alter des A.
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Michael Haller aus Äpfingen beurkundet, mit Einwilligung des hochgelehrten Herrn Balthasar Pettenspeckhen, der Rechte Doctor, salemischen Rats und Pflegers der Herrschaft Schemmerberg, den Verkauf seiner Lehensgerechtigkeit, bestehend aus Haus, Hof, Garten bei dem Haus, Vieh, Feld und Hausrat, sowie von seinen eigentümlichen 2 J. Acker und 4 Tagwerk Wiesen, aus denen lediglich der gewöhnliche Zehnt geht, an seinen Sohn Bernhard Haller von Äpfingen. Der Kaufpreis betrug 590 fl in Münz Lw., davon wurden 300 fl mit einem Schuldbrief mit jährlicher Verzinsung abgedeckt. Der Verkauf erfolgte in Hinblick auf das hohe Alter des A.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 194
Wilflingen, Anhang
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Wilflingen
1620 April 7
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Siegler: Balthasar Pettenspeckhen, Pfleger.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. abg.
Vermerke: D.: N. 8; Khauff vnd vbergab Michael Haller von Aepffingen gegen Bernhard Haller seinen Sohn vmb sein Lehenßgerechtigkeit farende Hab vnd Eigentumbs 590 fl; A[nn]o 1620; No 41; No 13; Anton Frank m[anu] p[ro]pria; V. Volkmuth m[anu] p[ro]pria; Volckmuth m
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. abg.
Vermerke: D.: N. 8; Khauff vnd vbergab Michael Haller von Aepffingen gegen Bernhard Haller seinen Sohn vmb sein Lehenßgerechtigkeit farende Hab vnd Eigentumbs 590 fl; A[nn]o 1620; No 41; No 13; Anton Frank m[anu] p[ro]pria; V. Volkmuth m[anu] p[ro]pria; Volckmuth m
Frank, Anton
Haller, Bernhard, Äpfingen
Haller, Michael, Äpfingen
Pettenspeckhen, Balthasar, der Rechte Doctor
Volkmuth, (V.)
Äpfingen, Maselheim BC
Salem FN; Beuren
Schemmerberg, Schemmerhofen BC
Erblehen, bäuerliche
Liegenschaftsgeschäfte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:50 MESZ
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