Musikangelegenheiten (Allgemeines, Gutachten, staatliche Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern, Unterrichtserlaubnisschein u.a.)
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PrAdK 1158
PrAdK 2.1/088
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.3. Gutachten Bereich Musik >> 14.3.3. Sonstige Gutachten
1934
Enthält: Anträge, Korrespondenz und Gutachten zur staatlichen Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern sowie zur Erteilung des Unterrichtserlaubnisscheins, Beschwerden und Vorschläge. Ministerialerlasse, Bestellung von staatlichen Musikberatern. Schädigung von Privatmusiklehrern durch Volks- und Jugendmusikschulen (Bl. 283-285). Verordnungen der Reichsmusikkammer bezüglich des Unterrichtserlaubnisscheins und Kompetenzfragen (Bl. 253-256). Vorschläge zur Neufassung der Richtlinien für den Privatmusikunterricht von Edmund Joseph Müller, Walter Höhn, Carl Holtschneider, Franz Hoffbauer, Robert Wiemann, Franz Bollon, Hans Gelbke, Peter Raabe, Katharina Ligniez, Richard Wetz, Arnold Ebel u.a. (Bl. 95-236), mit Gutachten zu den Vorschlägen von v. Reznicek, Trapp, Tiessen, Butting, Hindemith, Stein (Bl. 88-97) und Vorschlägen der Akademie (Bl. 29-74). Durchführungsverordnung zum Reichskulturkammergesetz betr. Privatunterricht, Abschrift (Bl. 152-168) sowie Stellungnahme von Walther Howard (Bl. 133-151). Gutachten und Stellungnahmen: Franz Hoffbauer über den Konservatoriumsleiter Günter Bialas aus Oppeln (Bl. 292-296); Juon, Graener, v. Reznicek und Stein über Ausführungen von Ibach zur Belebung der Hausmusikpflege (Bl. 271-275); Trapp und Juon über Werke Paul Ertels (Bl. 264-265); über Aufsätze von A. Moll zur Ausbildung von Gesanglehrern (Bl. 259); zu Unico Hensel, "Vom Sterben der deutschen Hausmusik" (Bl. 258); Seiffert über den Musikforscher Karl Grunsky (Bl. 242-250). Verschiedene Anfragen, Unterstützungsgesuche. Neue Textfassung des "Niederländischen Dankgebets", mit Abschrift aus der "Deutschen Sängerbundeszeitung", 31. März 1934, zur nichtjüdischen Abstammung des ersten Übersetzers Jakob Weyl (Bl. 280-282). Mitgliederliste der Abteilung für Musik, 7. März 1934 (Bl. 263), Liste von "Witwen und Hinterbliebenen verdienter Musiker" (Bl. 1-4). Enth. u.a.: Neue Notenschrift von Walther Howard (Druck, Bl. 251f.). Protokolle der Sitzungen des Senats und der Abteilung für Musik: 10. Okt. 1934, 18. Okt. 1934, 19. Nov. 1934, 5. Nov. 1934, 3. Dez. 1934, 17. Dez. 1934 (Bl. 287f., 19-28, 16, vgl. PrAdK 1230).
299 Bl. Microfilm/-fiche: 1158
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 17 - Bd. 16
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:06 MEZ