(1) Peter Erzbischof von Arborea (Arboren.), (2) Roger Erzbischof von Santa Severina (Sancte Severine) sowie die Bischöfe (3) Stephan von Oppido Mamertina (Opiden.), (4) Cyprian von Bova (Boven.), (5) Romanus von Croja (Croensis) und (6) Perronius von Larino (Larinensis), die die Frömmigkeit der Gläubigen durch Verleihung von Ablässen fördern und zugleich sicherstellen wollen, daß das Kloster St. Marien zu Allendorf (Alden-) unter der Burg Frankenstein (Framkensteyn), Diözese Mainz (Maguntinen.), häufiger aufgesucht wird, gewähren allen, die diese Kirche aus Frömmigkeit oder auf einer Pilgerfahrt an Weihnachten, am Karfreitag, an den Festen der Auferstehung und der Himmelfahrt des Herrn, an Pfingsten, an allen Marienfesten, an Michaelis [29. Sept.], an Johann Baptist [24. Juni], Johann Evangelist [27. Dez.], an allen anderen Apostelfesten, an den Festen der Heiligen Nikolaus [6. Dez.], Martin [11. Nov.], Maria Magdalena [22. Juli], Katharina [25. Nov.], Cäcilia [22. Nov.], an Allerheiligen [1. Nov.], am Kirchweihfest oder in den Oktaven aller dieser Feste, soweit sie Oktaven haben, aufsuchen, an Gottesdiensten und Predigten teilnehmen, zum Bau, zur Beleuchtung, zu Büchern, Kleidung, Kelchen, Glocken und zum Schmuck der Altäre beitragen oder auf dem Totenbett Legate stiften, jeder jeweils einen Ablaß von 40 Tagen vorbehaltlich der Zustimmung des Diözesanbischofs. Die Aussteller siegeln (1-6).