Erzbischof Jacob von Trier beurkundet die am 23. September erfolgte Einigung der Lehenserben des + Georg von Nassau, nämlich der Brüder Heinrich von Nassau, Domkapitular zu Mainz und Trier, und Philipp von Nassau, Amtmann zu Bernkastel, dann des Philipp Jacob von Eltz und Christof von Stein wegen ihrer Frauen und der Dorothea Witwe des Anton Waldbott von Bassenheim, aller 3 Töchter des + Johann von Nassau, derzufolge Philipp von Nassau mit dem Hause Sporkenburg m. Z. belehnt bleibt, die Anderen aber für die etwa durch den Tod Quirins von Nassau erworbenen Teile des Lehens entschädigen soll und diesen gleich 4500 Gulden herausbezahlt, während der Hof zu Frücht als ein Lehen der genannten Töchter des Johann verbleibt und die Irrungen wegen des Hauses Sonnenberg m. Z., der Vogtei Kreuch u. a. binnen Monatsfrist durch Johann von der Leyen und Christof von Eltz gütlich beigelegt werden sollen. Siegler: Aussteller.
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Erzbischof Jacob von Trier beurkundet die am 23. September erfolgte Einigung der Lehenserben des + Georg von Nassau, nämlich der Brüder Heinrich von Nassau, Domkapitular zu Mainz und Trier, und Philipp von Nassau, Amtmann zu Bernkastel, dann des Philipp Jacob von Eltz und Christof von Stein wegen ihrer Frauen und der Dorothea Witwe des Anton Waldbott von Bassenheim, aller 3 Töchter des + Johann von Nassau, derzufolge Philipp von Nassau mit dem Hause Sporkenburg m. Z. belehnt bleibt, die Anderen aber für die etwa durch den Tod Quirins von Nassau erworbenen Teile des Lehens entschädigen soll und diesen gleich 4500 Gulden herausbezahlt, während der Hof zu Frücht als ein Lehen der genannten Töchter des Johann verbleibt und die Irrungen wegen des Hauses Sonnenberg m. Z., der Vogtei Kreuch u. a. binnen Monatsfrist durch Johann von der Leyen und Christof von Eltz gütlich beigelegt werden sollen. Siegler: Aussteller.
121, U von Nassau 1572 September 27
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 14 Anfangsbuchstabe N >> 14.4 von Nassau
1572 September 27
gleichzeitige Kopie, Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Wittlich, den 27. Sept. 1572
Urkunde fehlt (August 2015)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ