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Discussio Bocholt
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Enthält: Schuldner: † Bildhauer Johan (von/zu) Bocholt, verheiratet gewesen mit Gertrud Schmedding Haus: Am Katthagen, Ecke Wankelstiege, zwischen Häusern des Bäckers Johan Pustekrey und der † Ursula Kriters gegenüber dem Steinfurter Hof. Frühere Eigentümer. 1539 Maria Jonas; 1542 Johan Bodeker; 1570 Fischschlieter Johan Glonwinck; 1582 Kleinschnitker Johan Bungers. Antragsteller: Ratsherr Wilhelm von Öseden; M. Henrich Niehaus und Kaspar Gysing als Vormund der Tochter des Schuldners namens Greite. Käufer: M. Johan Otterbein. Gläubiger: Herman Freye als Schwiegersohn des † Kämmerers und Wandschneiders Bernard Meyer; Dietrich Koerding; Stadtmaurermeister Bruno Wedemhove; Stephan Hense; Else Johanning, Witwe des Franz zur Woesten; M. Bernd Marckenbeck als Erbe des Johan Bleicke; Herman Isfording, Vicar an Überwasser sub turri; Schuhmacher Wilbrand Herneling und dessen Ehefrau Katharina zur Stegge; die Witwe des Gerhard Varwick; Kaspar Schoning, Pastor zu Handrup (Handorf?); Elisabeth geskens, Witwe des Johan Melschede; Schneider Henrich Neuhaus; M. Evert Roters; Henrich Wolterman als Emonitor fraternitatis B. Mariae virginis transaquas; Gerhard Brochtrup und Johan Gyse als Scheffer des Steinhaueramtes; Johan Otterstedde; Johan von Öseden; die Armen zur Wick, vertreten durch die Provisoren Henrich Nünninck und Lukas Clute; Katharina Lennep, Witwe des Wilbrand Stael; Bernard Brüning als Provisor des Almosenkorbs Überwasser; Ratsherr Henrich Stöve, Berndt Lammers und Gerdt Maes als Vormünder der Kinder der † Eheleute Steinhauer Berndt Möller und Gertrud zur Have. Anlage (Abschrift): 1630 Juli 10: Vertrag über Hausverkauf.
Archivale
Verweis: siehe auch: Acta judicialia Nr. 58
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.