Otto Neurath (Bestand)
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Bestandsbeschreibung: Otto (Karl Wilhelm) Neurath wurde am 19.12.1882 in Wien geboren. Er studierte zunächst Mathematik, dann Ökonomie, Philosophie und Geschichte in Wien, Berlin und Heidelberg. 1906 wurde er in Berlin promoviert, 1917 habilitierte er sich in Heidelberg für Politische Ökonomie. 1919 wurde er Präsident des bayerischen Zentralwirtschaftsverbandes. Nach Zerschlagung der Räterepublik setzte er in Wien seine planwirtschaftlichen Arbeiten fort. Er wurde Generalsekretär des Wiener Forschungsinstituts für Gemeinwirtschaft, Direktor des Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums und des Internationalen Verbandes für Bildungspädagogik. 1934 emigrierte er in die Niederlande und gründete das Institute for the Unity of Science. 1940 floh er nach England, wo er seine Arbeit in Oxford weiterführte. Otto Neurath starb am 22.12.1945 in Oxford.
Otto Neurath war ein prägendes Mitglied des Wiener Kreises, jener Gelehrtenvereinigung, die als Träger des Logischen Empirismus bekanntgeworden ist. Neurath modifizierte die Leitlinien des Logischen Empirismus in Richtung eines Pragmatismus und interessierte sich besonders für die Theorie der Sozial- und Geisteswissenschaften. Mikrofichekopie des Nachlasses von Otto Neurath (1882-1945).
In Konstanz ist eine Mikrofichekopie des Nachlasses vorhanden. Allerdings enthält der in Haarlem verfügbare Originalbestand (im Findbuch nachgewiesene) Privatkorrespondenz und weitere Dokumente, die nicht auf der Mikrofichekopie enthalten sind und in Haarlem eingesehen oder von dort als Scan angefordert werden müssen. In Konstanz vorhanden sind nur die Dokumente, deren Eintrag mit gekennzeichnet sind.
Otto Neurath war ein prägendes Mitglied des Wiener Kreises, jener Gelehrtenvereinigung, die als Träger des Logischen Empirismus bekanntgeworden ist. Neurath modifizierte die Leitlinien des Logischen Empirismus in Richtung eines Pragmatismus und interessierte sich besonders für die Theorie der Sozial- und Geisteswissenschaften. Mikrofichekopie des Nachlasses von Otto Neurath (1882-1945).
In Konstanz ist eine Mikrofichekopie des Nachlasses vorhanden. Allerdings enthält der in Haarlem verfügbare Originalbestand (im Findbuch nachgewiesene) Privatkorrespondenz und weitere Dokumente, die nicht auf der Mikrofichekopie enthalten sind und in Haarlem eingesehen oder von dort als Scan angefordert werden müssen. In Konstanz vorhanden sind nur die Dokumente, deren Eintrag mit gekennzeichnet sind.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ