Ehevertrag zwischen Anna Barbara geborene Riedtmeyer, Witwe des Unterstubenwirts [abgegangene Trinkstube der Kaufleutezunft, sogenannte Untere Stube, Marktplatz 6] Georg Friedrich Haug, und dem ledigen Johann Braungardt von Rottenacker [Alb-Donau-Kreis]. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die drei Kinder Justina Ursula, Johann David und Daniel. Der Vertrag wird im Beisein des Süßbäckers Johann Georg Haug und des Schuhmachers Sebastian Riedtmeyer als Pfleger der Braut und ihrer Kinder sowie des Vorgesetzten der Bierbrauerzunft Johann Georg Schöll als erbetener Beistand des Bräutigams geschlossen.
Vollständigen Titel anzeigen
Ehevertrag zwischen Anna Barbara geborene Riedtmeyer, Witwe des Unterstubenwirts [abgegangene Trinkstube der Kaufleutezunft, sogenannte Untere Stube, Marktplatz 6] Georg Friedrich Haug, und dem ledigen Johann Braungardt von Rottenacker [Alb-Donau-Kreis]. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die drei Kinder Justina Ursula, Johann David und Daniel. Der Vertrag wird im Beisein des Süßbäckers Johann Georg Haug und des Schuhmachers Sebastian Riedtmeyer als Pfleger der Braut und ihrer Kinder sowie des Vorgesetzten der Bierbrauerzunft Johann Georg Schöll als erbetener Beistand des Bräutigams geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 073
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1791 November 10.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Anna Barbara geborene Riedtmeyer verwitwete Haug und Johann Braungardt von Rottenacker
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Josef von Schermar, Adolf Benoni Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Anton Bayer und Septimus Holl
Kanzleivermerke: No. 13 (18./19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den vom Bräutigam in die Ehe gebrachten Besitz vom 22. Dezember 1791
Datum: So geschehen Ulm, den 10. novembris 1791.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Anna Barbara geborene Riedtmeyer verwitwete Haug und Johann Braungardt von Rottenacker
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Josef von Schermar, Adolf Benoni Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Anton Bayer und Septimus Holl
Kanzleivermerke: No. 13 (18./19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den vom Bräutigam in die Ehe gebrachten Besitz vom 22. Dezember 1791
Datum: So geschehen Ulm, den 10. novembris 1791.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International