Konrad von Mörle genannt Beheim, Kunigunde (Konne), seine Ehefrau, Frank (Francke) und Eberhard, Brüder Konrads, bekunden, dass sie mit Zustimmung...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1389 November 13
Ausfertigung, Pergament, acht mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini millesimo CCCmo LXXXnono Sabbato post diem beati Martini
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad von Mörle genannt Beheim, Kunigunde (Konne), seine Ehefrau, Frank (Francke) und Eberhard, Brüder Konrads, bekunden, dass sie mit Zustimmung von Johann (Hans) von Brend, dessen Ehefrau Katharina, Heinrich (Hentze) Küchenmeister, dessen Ehefrau Kunigunde (Konzel), Giso [von] Bibergau (Gysen Bibergeuws), seinen Erben und Heinrich Pfeffersack (Hentze Pfeffersag), dessen Ehefrau Nese, seinem Schwager und Schwester, dem Dietrich (Ditzel) Gesinde, Bürger von Fulda, und dessen Ehefrau Gele die steinerne Kemenate an der Stadtmauer von Fulda, gelegen in der Haysbergs-Gasse [?], für 200 Gulden dauerhaft verkauft haben. Sie verzichten für sich und ihre Ganerben und ihre im Kloster befindlichen Schwestern auf alle Ansprüche auf die Kemenate. An Michaelis [November 29] zahlen die Käufer dem Kustos des Klosters von Fulda jährlich zehn Pfennige als Zins für die von der Küsterei zu Lehen gehende Kemenate. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3, Avers 4, Avers 5, Avers 6, Avers 7, Avers 8)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad von Mörle genannt Beheim, Frank von Mörle genannt Beheim, Eberhard von Mörle genannt Beheim, Johann von Brend, Heinrich Küchenmeister, Giso [von] Bibergau, Heinrich Pfeffersack
Vermerke (Urkunde): Siegler: Karl Dethard, Kustos (amptherre) des Klosters Fulda
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad von Mörle genannt Beheim, Kunigunde (Konne), seine Ehefrau, Frank (Francke) und Eberhard, Brüder Konrads, bekunden, dass sie mit Zustimmung von Johann (Hans) von Brend, dessen Ehefrau Katharina, Heinrich (Hentze) Küchenmeister, dessen Ehefrau Kunigunde (Konzel), Giso [von] Bibergau (Gysen Bibergeuws), seinen Erben und Heinrich Pfeffersack (Hentze Pfeffersag), dessen Ehefrau Nese, seinem Schwager und Schwester, dem Dietrich (Ditzel) Gesinde, Bürger von Fulda, und dessen Ehefrau Gele die steinerne Kemenate an der Stadtmauer von Fulda, gelegen in der Haysbergs-Gasse [?], für 200 Gulden dauerhaft verkauft haben. Sie verzichten für sich und ihre Ganerben und ihre im Kloster befindlichen Schwestern auf alle Ansprüche auf die Kemenate. An Michaelis [November 29] zahlen die Käufer dem Kustos des Klosters von Fulda jährlich zehn Pfennige als Zins für die von der Küsterei zu Lehen gehende Kemenate. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3, Avers 4, Avers 5, Avers 6, Avers 7, Avers 8)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad von Mörle genannt Beheim, Frank von Mörle genannt Beheim, Eberhard von Mörle genannt Beheim, Johann von Brend, Heinrich Küchenmeister, Giso [von] Bibergau, Heinrich Pfeffersack
Vermerke (Urkunde): Siegler: Karl Dethard, Kustos (amptherre) des Klosters Fulda
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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