"Wenn sie mich nur spielen lassen" - Nachruf auf Heinrich George
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 R140189/101
J 25_G048_259
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Filmdokumente >> Dokumentarfilme
1996
Enthält:
Dokumentation von Irmgard von zur Mühlen. 50 Jahre nach seinem Tode, das erste Porträt über diesen großen Schauspieler. Über Heinrich Georges Leben, das am 25. September 1946 nach Inhaftierung in Hohenschönhausen im Lager Sachsenhausen endete, seine Rollen, sein Spiel auf den Theaterbühnen und im Film, seine Tätigkeit als Intendant des Schillertheaters, als Regisseur und über seine Person, den Künstler, Privatmann und Ehemann der Schauspielerin Berta Drews berichten: seine Söhne Jan und Götz George; seine Partner: Will Quadflieg, Gisela Uhlen, der langjährige Intendant des Berliner Schillertheaters, Boleslaw Barlog, Professor Werner Maser, Historiker, Biograf, Mithäftling in Sachsenhausen und somit Begleiter bis zum Tod.
Durch diese Berichte, Fotos und Ausschnitte aus einigen seiner Filme wird die überragende Persönlichkeit Heinrich Georges wieder gegenwärtig. Seine politische Haltung im Nationalsozialismus wird angesprochen, wobei Vorwürfe, die nach dem Krieg gegen ihn erhoben wurden, jetzt durch neues Material aus den Akten des KGB entkräftet werden können. Gegen seinen Willen musste Heinrich George Rollen in propagandistischen Filmen, wie in denen von Veit Harlan mitwirken.
Film- und Wochenschau-Ausschnitte u. a.:
- Der Postmeister (1940);
- Sensationsprozeß Casilla (1939);
- Metropolis (1927);
- Dreyfus (1930);
- Der große Schatten (1942);
- Berlin Alexanderplatz (1931);
- Das Meer ruft (1933);
- Die große und die kleine Welt (1936);
- Deutsche Wochenschau, Ausschnitt: Kriegstagung der Reichsfilmkammer im Schillertheater Berlin (1941);
- Das unsterbliche Herz (1939);
- Deutsche Wochenschau, Ausschnitt: Abgebranntes Schillertheater, Interview Heinrich George (1943);
- Die Degenhardts (1944);
- Kolberg (1945)
(Text VHS-Hülle und Film)
Dokumentation von Irmgard von zur Mühlen. 50 Jahre nach seinem Tode, das erste Porträt über diesen großen Schauspieler. Über Heinrich Georges Leben, das am 25. September 1946 nach Inhaftierung in Hohenschönhausen im Lager Sachsenhausen endete, seine Rollen, sein Spiel auf den Theaterbühnen und im Film, seine Tätigkeit als Intendant des Schillertheaters, als Regisseur und über seine Person, den Künstler, Privatmann und Ehemann der Schauspielerin Berta Drews berichten: seine Söhne Jan und Götz George; seine Partner: Will Quadflieg, Gisela Uhlen, der langjährige Intendant des Berliner Schillertheaters, Boleslaw Barlog, Professor Werner Maser, Historiker, Biograf, Mithäftling in Sachsenhausen und somit Begleiter bis zum Tod.
Durch diese Berichte, Fotos und Ausschnitte aus einigen seiner Filme wird die überragende Persönlichkeit Heinrich Georges wieder gegenwärtig. Seine politische Haltung im Nationalsozialismus wird angesprochen, wobei Vorwürfe, die nach dem Krieg gegen ihn erhoben wurden, jetzt durch neues Material aus den Akten des KGB entkräftet werden können. Gegen seinen Willen musste Heinrich George Rollen in propagandistischen Filmen, wie in denen von Veit Harlan mitwirken.
Film- und Wochenschau-Ausschnitte u. a.:
- Der Postmeister (1940);
- Sensationsprozeß Casilla (1939);
- Metropolis (1927);
- Dreyfus (1930);
- Der große Schatten (1942);
- Berlin Alexanderplatz (1931);
- Das Meer ruft (1933);
- Die große und die kleine Welt (1936);
- Deutsche Wochenschau, Ausschnitt: Kriegstagung der Reichsfilmkammer im Schillertheater Berlin (1941);
- Das unsterbliche Herz (1939);
- Deutsche Wochenschau, Ausschnitt: Abgebranntes Schillertheater, Interview Heinrich George (1943);
- Die Degenhardts (1944);
- Kolberg (1945)
(Text VHS-Hülle und Film)
1'05
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Bild-/Tonträger: Kopie von VHS
Bild-/Tonträger: Kopie von VHS
Graz, Steiermark [A]; Rundfunk
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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