Verwaltungsamt Brake (Bestand)
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NLA OL, Best. 230-6
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände >> 1.2 Lokale Behörden >> 1.2.2 Verwaltungsämter
1879-1935
Enthält: Personal 1829-1937 (33); Amtsverwaltung 1847-1933 (25); Landeshoheit, Reichs- und Staatsverfassung 1820-1936 (34); Öffentliche Sicherheit und Ordnung 1821-1933 (157); Medizinalwesen 1860-1934 (87); Handel, Gewerbe und Schifffahrt 1846-1935 (253); Post- und Telegrafenwesen, elektrische Leitungen 1869-1932 (10); Wegesachen 1864-1933 (127); Eisenbahnsachen, Kraftverkehr 1875-1933 (23); Gewässersachen 1883-1933 (14); Kommunalsachen 1862-1966 (427); Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und Jagd 1853-1933 (82); Feuerpolizei 1860-1933 (22); Statistik 1857-1932 (27); Siedlungssachen, Einweisungen 1816-1933 (20); Moorsachen 1855-1928 (24); Grunderbstellen 1895-1900 (1); Deichsachen 1870-1907 (8); Siel-, Mühlen-, Verlaat- und Beuferungssachen 1865-1932 (27); Steuern und Abgaben, Verpachtungen 1820-1938 (77); Verkäufe 1865-1926 (10); Ablösungssachen 1878-1931 (6); Zollsachen 1868-1911 (2); Kirchen- und Konfessionssachen 1848-1931 (6); Schulsachen 1865-1932 (72); Militärsachen 1820-1931 (28); Zivilstands- und Justizsachen 1875-1931 (27); Soziale Fürsorge 1847-1934 (183).
Beschreibung: 230-6 Verwaltungsamt Brake
Zeit: 1816-1966
Geschichte des Bestandsbildners: Das Verwaltungsamt Brake ist 1879 aus dem 1814 geschaffenen gleichnamigen Amt, dem größten Teil des Amtes Ovelgönne und dem Amt Landwürden hervorgegangen. Es umfasste die Hafenstadt Brake sowie die Gemeinden
Dedesdorf, Golzwarden, Hammelwarden, Ovelgönne, Rodenkirchen, Schwei und Strückhausen. Gemeinsam mit den Verwaltungsämtern Butjadingen und Elsfleth bildete es 1933 den neu geschaffenen Landratsamtsbezirks Wesermarsch. Das Verwaltungsamt hatte 1925 21.143 Einwohner auf 226 qkm, die meisten von ihnen evangelischer Konfession.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: 230-6 Verwaltungsamt Brake
Zeit: 1816-1966
Geschichte des Bestandsbildners: Das Verwaltungsamt Brake ist 1879 aus dem 1814 geschaffenen gleichnamigen Amt, dem größten Teil des Amtes Ovelgönne und dem Amt Landwürden hervorgegangen. Es umfasste die Hafenstadt Brake sowie die Gemeinden
Dedesdorf, Golzwarden, Hammelwarden, Ovelgönne, Rodenkirchen, Schwei und Strückhausen. Gemeinsam mit den Verwaltungsämtern Butjadingen und Elsfleth bildete es 1933 den neu geschaffenen Landratsamtsbezirks Wesermarsch. Das Verwaltungsamt hatte 1925 21.143 Einwohner auf 226 qkm, die meisten von ihnen evangelischer Konfession.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
39,8; 1830 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Albrecht Eckhardt, Geschichte der Stadt Brake (Unterweser), Oldenburg 2006; siehe die entsprechenden Artikel zu den einzelnen Ortschaften mit weiter führender Literatur in: Albrecht Eckhardt (Hg.), Oldenburgisches Ortslexikon Bde. 1-3, Oldenburg 2010-2012, insbesondere Bd. 1, S. 126.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ