Eberhard Bloss beurkundet, dass in der heutigen Gerichtssitzung zu Ulm etliche der Herrn von Dischingen für sich und die anderen mit dem Fürsprech Barthlome Gregg und Lienhart Schwartz, Hofmeister des Klosters, mit dem Fürsprech Wilhelm Ehinger unter Bezugnahme auf die Gerichtssitzung und das Urteil vom 27. Mai (s. U 567) die Kundschaft verlesen ließen. Nach Rede und Widerrede erkannten die Richter, dass die von Dischingen die bessere Kundschaft hätten, und schoben ihnen den Eid zu Ulm vor dem Gericht bis zum 7. September (Freitag vor Mariä Geburt) zu, nämlich dass die von Dischingen mit ihrem Vieh in das Pfraunstetter Holz bis auf die lange Wiese und von da bis auf die untere Wiese und von da bis gen den Äckern schlecht hinaus getrieben hätten, mit weiteren Angaben über die Art und Weise des Triebs. Die Äbtissin überhob sie durch ihren Pfleger und Hofmeister des Eides.

Show full title
Landesarchiv Baden-Württemberg
Data provider's object view
Loading...