Heinrich (Heincz) Paulinen Ehemann von Reinchweiler (Rinchwilr) gelobt, hinter Johann Grafen zu Sp. und seinen Erben mit Leib und Gut wohnen zu bleiben ohne Abtrünnigkeit. Dafür stellt er als Bürgen über 100 rheinische Gulden - jeder bürgt für alle: Heinrich (Heyncze) Leydeleben, Johann (Henne) Leydeleben von Schwollen, Johann (Hans) Cruse von Schmißberg (Smitsperg), Peter von Kronweiler (Cromel), Konrad (Contze) Clockeners Sohn von Reichenbach (Richen-), Peter Bischob, Gottfried (Godeman) den Synnen, Heinrich (Heyncze) Thalfencker, Johann (Henne) Mor, alle von Leisel (Luißeln), Johann (Henne) Beymonds Sohn von Nockenthal (-dal), Luißel Johann (Henne) [von Hambach], Peter Hesingis Eidam, Peter Brecher von Wilzenberg (Wilczen-), Johann (Henne) Cremer von Ellenberg (Ellin-), und Jakob (Jeckel) Waner von Heupweiler. Wird Heinrich abtrünnig, haben diese auf schriftliche oder mündliche Mahnung des Grafen oder seiner Amtleute binnen 8 Tagen nach Birkenfeld (Byrk.) oder Frauenberg (Frauwen-), wohin sie entboten werden, zu kommen und zu bleiben, bis die 100 Gulden bezahlt sind. Heinrich ist dann ehrlos, treulos und meineidig und hat sein Recht verloren. Der Graf, seine Erben und Amtleute sowie die Bürgen können an Leib und Gut Heinrichs greifen. Keinerlei Freiheit, Recht, Bündnis, Geleit, Gesetz oder Landfrieden, von Päpsten, Kaisern, Königen, Fürsten, Grafen, Herren, Rittern, Knappen oder Städten gegeben, soll ihn davor schützen. Die Bürgen, die ihre Verpflichtungen auf Leib und Gut Heinrichs übernommen haben, versprechen, gute Bürgen zu sein und dagegen nicht vorzugehen. Heinrich und die Bürgen bitten Johann Fischer von [Kaisers-] Lautern (Luiteren), Pastor zu Niederabrombach (Bram-), um Besiegelung. Dieser kündigt sein Siegel an.