3/3 [fol. 9f]: 1644 März 1 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXII
Enthält: Anwesend: Rektor Bardili Pregitzer, Gruber, Wiebel, Gerhard, Rauscher; 1.) Klage der Frau Ursula Böhrwart gegen ihren Ehemann Johann Georg B. wegen schlechter Behandlung. Bitte um Scheidung. [UAT 3/3, Bl. 9]; 2.) Bewerbungen um die freie Stelle des Pfarrers zu Feuerbach, Mag. Joseph Demmeler: Mag. Johann Jakob Wolff, Pfarrer zu Weilimdorf Mag. Johann Widtmann von Feuerbach, Pfarrer zu Oberstenfeld. Annahme von Mag. Johann Widmann. (Rümelin). [UAT 3/3, Bl. 9]; 3.) Schreiben des Mag. Georg Bernhard Paelin, Pfarrer zu Grötzingen, über die Aufforderung des specialis zu Kirchheim [Teckh] zur Annahme der Pfarrei Neckartailfingen als "Filiale". [UAT 3/3, Bl. 9']; 4.) Bericht der Neufferischen Vormünder über die Instandsetzungskosten der Weygenmayerischen Behausung. (Anm. 1) [UAT 3/3, Bl. 9']; 5.) Letzte Mahnung an den ehemaligen Syndikus Marcus Schmidlapp, seine Rechnungen bis zum zweiten Fastensonntag abzulegen. [UAT 3/3, Bl. 9']; 6.) Bitte des David Mann, Apotheker, Herrn Dr. Lans in die Lage zu versetzen, ihn in der Schmidlappischen Behausung zu belassen. [UAT 3/3, Bl. 9']; Anm. 1: Vgl. UAT 3/3,3. Anm.: Mag. Johann Widtmann: MUT 19216 [1615]. Anm.: Mag. Georg Bernhard Paelin: MUT 21396 [1626].
Akte
Acta Senatus, Bd. XXII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
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