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2/7 [fol. 41ff.]: 1604 Dez. 16 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. VII
Enthält: Anwesend: Rektor Burckhard, Gerlach, Sigward, Hafenreffer, Harpprecht, Halbritter, Magirus, Bocer, Bajer, Planer, Bloß, Faber, Müller, Crusius; 1.) Eingegangener Bericht des Dr. Georg Facundus zur Klage von Gertraud Wetzler zu Altenburg, Calwer Vogtei, deren Anwalt Mag. Georg Otth zuzustellen. Klägerin an das Konsistorium verwiesen. [UAT 2/7, Bl. 41]; 2.) Beschlossene Vernehmung des Dr. Georg Facundus wegen seiner Stieftochter Anna Maria Feßler und deren Beziehung zu dem Studenten [Markus/Johann/Ulrich] Neiffer (Anm. 1), sowie deren beider Verwarnung. [UAT 2/7, Bl. 41f.]; 3.) Frau Hitzler zu treuer Verwahrung übergebene Bücher aus dem ihrem Sohn von verst. Dr. [Andreas] Laubmajer verschafften Legat. [UAT 2/7, Bl. 41'f.]; 4.) Klage des SupDep. über die hohen Bibliothekskosten wegen neuer Bücherlieferungen. Beschlossene Zahlung der Bücher für Herrn Cellius, sowie Auftrag an die Typographen, jeweils zwei Bibliotheksexemplare auf Kosten der Autoren zu liefern. [UAT 2/7, Bl. 42]; 5.) Vertrag zwischen Mag. [Vitus] Müller und zwei Tübinger Bürgern zwecks Verkauf eines Weingartens in der Sonnenhalde vom Senat konfirmiert. (Georg Bockh, Hans Werner) [UAT 2/7, Bl. 42]; 6.) Bewilligtes Gesuch des Johann Schmidlin, Pedellenjunge, um neue Kleidung, sowie entsprechende Weisung an den Pedellen [Johann Konrad Gerstenmejer] [UAT 2/7, Bl. 42']; Anm. 1: MUT 17539; MUT 562; MUT 17565.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.