Korrespondenz von Gustav Ehrismann an Carl Enders
Show full title
TNL Enders, HHI.2010.1000.72
HHI.TNLENDERS Teilnachlass Carl Enders
Teilnachlass Carl Enders >> Archivalie – Korrespondenz
1920-1925
Greifswald, den 11.8.1920: E. dankt Enders für die Zusendung der Festschrift und spricht ihm seine herzlichen Glückwünsche als Herausgeber aus.
Greifswald, den 20.8.1920: E. bedankt sich für die Zusendung von Enders Schiller-Aufsatz, der in der Festschrift abgedruckt ist, und ist erfreut, mit Enders in Kontakt treten zu können. Er spricht ihm in aller Form seine Hochachtung aus, insbesondere in Bezug auf die "feinsinnige, tiefgehende und weitblickende Abhandlung über Schiller. (...) Die neuere Literaturhistorik ist die Lehrmeisterin geworden für die mittelalterliche und gerade solche Offenbarungen, wie Sie sie uns in Ihrem Aufsatze geben, gehören zu den besten Mustern."
Greifswald, den 26.12.1920: E. entschuldigt seine verspätete Antwort damit, dass er "Tag für Tag auf eine Entscheidung unserer Besetzungsfrage des Nhd. Lehrstuhls wartete." Nun sei vom Ministerium die Wahl auf Merker gefallen. "Der Antrag der Fakultät, das Nhd. von der Nordischen Abteilung zu trennen, blieb aus finanziellen Gründen unberücksichtigt." Nur wenn zwei getrennte Bewerbungslisten, eine für Nordisch und eine für Neuhochdeutsch, vom Ministerium akzeptiert worden wären, wäre Enders als Bewerber berücksichtigt worden. E. macht unmissverständlich deutlich, dass ihm eine Berufung von Enders sehr gelegen gekommen wäre. "Sie ist begründet in einer sehr hohen Wertschätzung." Er bedankt sich abschließend für die Übersendung des "Reclam-Aufrufs."
Greifswald, den 26.6.1921: E. bedankt sich für die Zusendung der Keller-Biographie. "Sie dient dem Gesamtbild, sie setzt es zusammen und der einheitliche Gedanke, eben die Persönlichkeit dieses Menschen und Dichters stellt sich uns als eine geistige Totalität dar."
Heidelberg, den 20.10.1925: E. bedankt sich für Enders "Teilnahme an der Unterzeichnung der (Ehrismann) gewidmeten Geburtstagsschrift".
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
Greifswald, den 20.8.1920: E. bedankt sich für die Zusendung von Enders Schiller-Aufsatz, der in der Festschrift abgedruckt ist, und ist erfreut, mit Enders in Kontakt treten zu können. Er spricht ihm in aller Form seine Hochachtung aus, insbesondere in Bezug auf die "feinsinnige, tiefgehende und weitblickende Abhandlung über Schiller. (...) Die neuere Literaturhistorik ist die Lehrmeisterin geworden für die mittelalterliche und gerade solche Offenbarungen, wie Sie sie uns in Ihrem Aufsatze geben, gehören zu den besten Mustern."
Greifswald, den 26.12.1920: E. entschuldigt seine verspätete Antwort damit, dass er "Tag für Tag auf eine Entscheidung unserer Besetzungsfrage des Nhd. Lehrstuhls wartete." Nun sei vom Ministerium die Wahl auf Merker gefallen. "Der Antrag der Fakultät, das Nhd. von der Nordischen Abteilung zu trennen, blieb aus finanziellen Gründen unberücksichtigt." Nur wenn zwei getrennte Bewerbungslisten, eine für Nordisch und eine für Neuhochdeutsch, vom Ministerium akzeptiert worden wären, wäre Enders als Bewerber berücksichtigt worden. E. macht unmissverständlich deutlich, dass ihm eine Berufung von Enders sehr gelegen gekommen wäre. "Sie ist begründet in einer sehr hohen Wertschätzung." Er bedankt sich abschließend für die Übersendung des "Reclam-Aufrufs."
Greifswald, den 26.6.1921: E. bedankt sich für die Zusendung der Keller-Biographie. "Sie dient dem Gesamtbild, sie setzt es zusammen und der einheitliche Gedanke, eben die Persönlichkeit dieses Menschen und Dichters stellt sich uns als eine geistige Totalität dar."
Heidelberg, den 20.10.1925: E. bedankt sich für Enders "Teilnahme an der Unterzeichnung der (Ehrismann) gewidmeten Geburtstagsschrift".
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
4 eigenhändige Briefe mit Unterschrift ; 1 eigenhändige Postkarte mit Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Greifswald - Absendeort
Heidelberg - Absendeort
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.11.2025, 11:58 AM CET