Ritter Sigfrid von Lindau und seine Söhne Markolf [und der noch minderjährige] Heinrich verkaufen dem Grafen Emich von Nassau und seiner Frau Anna [für 210 Mark] ihren Hof zu Niederzeuzheim mit allem Zubehör, unter Verpflichtung des Sigfrid und seiner Brüder Frank, Heinrich und Werner zum Einlager in Nassau (in eyn offene herburge), falls später noch Ansprüche erhoben würden.
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Ritter Sigfrid von Lindau und seine Söhne Markolf [und der noch minderjährige] Heinrich verkaufen dem Grafen Emich von Nassau und seiner Frau Anna [für 210 Mark] ihren Hof zu Niederzeuzheim mit allem Zubehör, unter Verpflichtung des Sigfrid und seiner Brüder Frank, Heinrich und Werner zum Einlager in Nassau (in eyn offene herburge), falls später noch Ansprüche erhoben würden.
170 I, U 167
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1326-1350 >> 1327
1327 Februar 23
Ausfertigung, Pergament, Siegel 1. Gotfrid von Eppstein, Bruchstück, Siegel 2. Sigfrid von Lindau, stark beschädigt, Siegel 3. Frank von Lindau, stark beschädigt, Siegel 4. Heinrich von Lindau, stark beschädigt, Siegel 5. Werner von Lindau, stark beschädigt
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ritter Ruprecht von Sonnenberg, Emichs Kaplan Nikolaus, die Edelknechte: Walter von Hohenstein, Wilhelm von Krummenau, Enolf von Rode, Rorich von Merenberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Gotfrid von Eppstein, 2. der Aussteller, 3-5 seine Brüder.
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Gotfrid von Eppstein, 2. der Aussteller, 3-5 seine Brüder.
über die wechselnde Form des Wappens der 4 Brüder vergl. v. Goeckingk (in Siebmacher VI 7) S. 30
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:07 MESZ