Ein freies Vorwerk und Gut zu Bebra [Stadt, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], das ehemals sämtliche Trott zu Lispenhausen, zu Solz, zu Treffurt und in der...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 14, 10964
A I u, Rosenthal sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Rosental, Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe A >> Andreas
1672 März 26
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ein freies Vorwerk und Gut zu Bebra [Stadt, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], das ehemals sämtliche Trott zu Lispenhausen, zu Solz, zu Treffurt und in der Mark Brandenburg vom Kloster Hersfeld zu Lehen getragen hatten. Die verstorbenen Brüder Adam und Philipp Trott zu Lispenhausen hatten das Lehen 1629 mit Zustimmung des Lehnsherrn an Barthold Winther, Rentmeister zu Rotenburg, verkauft. Nach dem Tod des Letzteren wurden dessen Söhne Philipp Anton und Johannes Winther belehnt. Da die beiden Söhne nach ihrem Tod keine männlichen Lehnserben hinterließen, fiel das Lehen unter gewissen Bedingungen an ihre nächste Allodialerben Anna Maria Wasserhun, Ehefrau des Amtmanns zu Witzenhausen, Franz Ulrich von Wasserhun, Martha Katharina Andreas, Ehefrau des Hans Wilhelm Andreas zu Kassel, und Sabina Walther, Ehefrau des Bürgermeisters zu Hersfeld, Jost Walther, alle Schwestern des verstorbenen Barthold Winther. Anna Maria Wasserhun und Sabina Walther verzichteten aber zugunsten des Hans Wilhelm Andreas zu Kassel und dessen Ehefrau Martha Katharina auf das Lehen. Der Ehefrau des 1672 Belehnten, Martha Katharina Andreas, geborener Gercke, wird die Leibzucht an dem Lehen eingeräumt, sofern sie ihren Ehemann und ihre beiden Kinder überleben sollte.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Wilhelm Andreas
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Wilhelm Andreas
Belehnte/r: Johann Wilhelm Andreas
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ