Gebührenstreit wegen Sanierung - Straßenkampf in Waldenbuch
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170172/202
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
16. November 2017
Ist diese Straße älter als 150 Jahre? Oder muss sie erst noch gebaut werden? Klingt absurd, aber genau darum streiten Anwohner und die Stadt.
Die kleine Straße "Langer Trieb" in Waldenbuch im Kreis Böblingen ist eine einzige Schlaglochpiste. Anwohner warten seit Jahren auf eine Sanierung. Lange ist nichts passiert. Jetzt nimmt die Stadt das endlich in Angriff. Die Anwohner sollen die Instandsetzung der Straße aber mit bezahlen.
Die Stadt Waldenbuch argumentiert: Die marode Straße wird nicht saniert, sondern komplett neu gebaut. Deshalb darf die Stadt von den Anwohnern einen Erschließungsbeitrag verlangen und sie so an den Kosten beteiligen. Bis zu 200.000 Euro könnten fällig werden, sagt der Stadtkämmerer. Hausbesitzer und Mieter dagegen vermuten Trickserei. Die Stadt wolle nur ihre öffentliche Kasse entlasten.
Es gibt aber eine Möglichkeit, den Gebühren zu entkommen: Die Anwohner müssen nachweisen, dass ihre Straße schon vor 150 Jahren existiert hat. Dann wäre der "Lange Trieb" eine historische Straße und sie laut Kommunalrecht von den Gebühren befreit. Eine akribische Suche nach historischen Beweisen beginnt.
Die kleine Straße "Langer Trieb" in Waldenbuch im Kreis Böblingen ist eine einzige Schlaglochpiste. Anwohner warten seit Jahren auf eine Sanierung. Lange ist nichts passiert. Jetzt nimmt die Stadt das endlich in Angriff. Die Anwohner sollen die Instandsetzung der Straße aber mit bezahlen.
Die Stadt Waldenbuch argumentiert: Die marode Straße wird nicht saniert, sondern komplett neu gebaut. Deshalb darf die Stadt von den Anwohnern einen Erschließungsbeitrag verlangen und sie so an den Kosten beteiligen. Bis zu 200.000 Euro könnten fällig werden, sagt der Stadtkämmerer. Hausbesitzer und Mieter dagegen vermuten Trickserei. Die Stadt wolle nur ihre öffentliche Kasse entlasten.
Es gibt aber eine Möglichkeit, den Gebühren zu entkommen: Die Anwohner müssen nachweisen, dass ihre Straße schon vor 150 Jahren existiert hat. Dann wäre der "Lange Trieb" eine historische Straße und sie laut Kommunalrecht von den Gebühren befreit. Eine akribische Suche nach historischen Beweisen beginnt.
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Audio-Visuelle Medien
Folkers, Alexandra; Hauseigentümerin
Kiedaisch, Werner; Stadtkämmerer
Manns, Boris; Sprecher Anwohnergemeinschaft "Langer Trieb"
Stradinger, Erich; Hauseigentümer
Studler, Gabriele; Hauseigentümerin
Waldenbuch BB; Straßenbau
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
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