Baudokumentation Hamburg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland
Objekt beim Datenpartner
16.20.6 Baudokumentation Hamburg Baudokumentation Hamburg Baudokumentation Hamburg
Landeskirchliches Archiv der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (Archivtektonik) >> 1 Landeskirchen vor 2012 >> 16 Nordelbische Ev.-Luth. Kirche (1977-2012) >> 16.2 Landeskirchliche Verwaltung
Bestandsbeschreibung: Die in den 1990er Jahren durchgeführte Erstellung einer Dokumentation zum Kirchenbau in Hamburg hatte zum Ziel, die Entwicklung des Kirchbaus nach dem Zweiten Weltkrieg im Hamburger Raum und insbesondere im Detail in der Hamburger Landeskirche (später der Bereich des Kirchenkreises Alt-Hamburg) zu beleuchten. Hintergrund war, dass die Hamburgische Landeskirche zwischen 1950 und 1970 insgesamt 31 Kirchen und Gemeindezentren neu errichtete und 15 im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kirchen wiederaufbaute - allerdings ohne dies umfassend zu dokumentieren. Als sich 30 Jahre später Großreparaturen mehrten, mussten die für die Sanierung notwendigen Unterlagen zeitaufwendig zusammengetragen werden. Der Kirchenkreisvorstand beauftragte daher den ehemaligen Leiter der Bauabteilung, Cornelius Nissle, Fotodokumentationen mit bautechnischen, architektonischen, kirchlichen und städtebaulichen Angaben zu erstellen. Das Projekt wurde auf fünf Jahre von 1990 bis 1995 angelegt und gemeinsam vom Kirchenkreis und der Nordelbischen Landeskirche finanziert. Begleitet wurde das Projekt von einem Beirat.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:16 MESZ
Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland
Objekt beim Datenpartner