Streit und Vergleich zwischen den Maiern und Schäfern Stoffel Pfister zu Weißlensburg und Michel Bäder auf dem Hardthof einerund der Gemeinde Schwabbach andererseits wegen der Errichtung einer eigenen Schäferei.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 419 Bü 86
Bü 78
472
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 419 Weinsberg W
Weinsberg W >> Akten >> I. Fürstliches Archiv >> 5. Forst- und Weidesachen
(1508,1533,1537) 1555-1556
Enthält u.a.: /1: 1537 Okt. 19 Martin Heußler von Rutesheim, Amt Leonberg, württembergischer Zahlmeister, Ulrich Rentz, Keller, Wolff Haim, Schultheiß, und Johannes Haim, Bürger zu Weinsberg, vergleichen Hans Precht, Schultheiß zu Willsbach und Hans von Pfitzingen, beide Maier und Schäfer zu Weißlensburg und auf dem Hardthof einer- sowie Michel Schwanzenbach, Schultheiß, und5 gen. Richter und Verordnete von Scheppach wegen der Schäferei.(Darin inseriert die Urkunden: 1508 Juli 12, Vergleich eines Streites zwischen der Gemeinde Scheppach und Hans Trefftz, Schäfer zu Weißlensburg wegen des Schaftriebs und 1533 Sept. 25, Vergleich wegen des Mißbrauchs des Vertrags von 1508 zwischen der Gemeinde Scheppach und Hans Precht, Inhaber der Schäferei zu Weißlensburg. /11: 1556 Nov. 16, Stuttgart, Herzog Christoph beurkundet einen Vergleich seines Hofmeisters, Kanzlers und seiner Räte wegen der Einrichtung einer eigenen Schäferei zu Scheppach.
/ 1-11
Archivale
Bäder, Michel; Schäfer, Hardthof
Haim, Johannes, Weinsberg
Haim, Wolff, Schultheiß
Heußler, Martin, Zahlmeister, Rutesheim A. Leonberg
Pfister, Stoffel, Schäfer, Weißlensburg
Pfitzinger, Hans von, Schäfer zu Weißlensburg
Precht, Hans, Schultheiß zu Willsbach
Rentz, Ulrich, Keller,
Schanzenbach, Michel, Schultheiß zu Scheppach
Trefftz, Hans, Schäfer zu Weißlensburg
Hardthof = Weißenhof (Zentrum für Psychiatrie) : Weinsberg HN; Schäferei
Scheppach : Bretzfeld KÜN; Schäferei
Schwabbach : Bretzfeld KÜN; Schäferei
Weißlensburg : Bitzfeld, Bretzfeld KÜN; Schäferei
Schäferei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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