Holzschuherkapelle auf dem Johannissfriedhof
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E 49/II Nr. 3729
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1846 - 1925
Enthält:
1846 bis 1925: Diverses zur Holzschuherkapelle, meist Reparaturen.
Darin:
1846 bis 1871: Steuer- und Gefäll-Quittungsbüchlein der Steuergemeinde St. Johannis für das Haus Nr. 151 in St. Johannis.
1880 und folgende: Verwahrung der Schlüssel für die Kapelle bei der Friedhofsaufsicht (= Mesner), bzw. einem der Totengräber.
1884: Dachreparatur (solche öfter).
1887: Vom benachbarten Grab der Familie des Pfarrers Geiger ist der Efeu bis an die Kapelle gewachsen, bedeckt einen Teil der Mauer derselben und hat inzwischen Zweige ausgebildet, welche in eines der Fenster der Kapelle hineinreichen, so dass dieses sich nicht mehr schließen lässt. Auch sind Zweige zwischen einige der runden Fensterscheiben eingedrungen. Pfarrer Geiger erklärte sich bereit, den Übelstand beseitigen zu lassen. In Frage kommt der Glaser J. H. Roth. - Bericht des Familienstiftungs-Rentenverwesers (Karl) Güllich.
1887: Kostenvoranschlag des Ziegel- und Schieferdeckermeisters Peter Alfa für Instandsetzung des Dachs der Kapelle. - Er erhält den Auftrag.
1891: Planung der Entwässerung der Kapelle, Johannisstr. 53. Aufforderung des Stadtmagistrats, Pläne vorzulegen. Zusammenhang mit der Kanalisierung der Johannisstraße.
Dabei:
1891: Plan für die Entwässerung der Kapelle - Dachrinnen und unterirdische Ableitung des Wassers nach Osten zum Kanal in der Lindengasse - gefertigt von Maurermeister W. Lanz.
1898 November 19: Umfassende Reparatur der Kapelle ist vollendet. Vor Kurzem war die Bestattung von Freifräulein Emma v. Holzschuher. Zu restaurieren wäre noch das Wandgemälde mit der Stadt Jerusalem hinter der Grablegung Christi von Adam Kraft, welche ebenfalls restauriert werden müsste. - Bericht von Güllich.
1901: Künftig wird im Adressbuch für das Anwesen Johannisstr. 53 die Freiherrlich v. Holzschuher'sche Familie als Eigentümerin eingetragen. Bislang war (unzutreffend) die protestantische Kirchenverwaltung eingetragen.
1904: Spende der Familie zur geplanten Erweiterung der Johanniskirche auf dem Friedhof.
1925: Dachreparatur durch die Stadt Nürnberg - betrifft hauptsächlich Dachrinnen. Die Familienstiftung sieht sich nicht mehr in der Lage, dafür die Kosten aufzubringen.
1846 bis 1925: Diverses zur Holzschuherkapelle, meist Reparaturen.
Darin:
1846 bis 1871: Steuer- und Gefäll-Quittungsbüchlein der Steuergemeinde St. Johannis für das Haus Nr. 151 in St. Johannis.
1880 und folgende: Verwahrung der Schlüssel für die Kapelle bei der Friedhofsaufsicht (= Mesner), bzw. einem der Totengräber.
1884: Dachreparatur (solche öfter).
1887: Vom benachbarten Grab der Familie des Pfarrers Geiger ist der Efeu bis an die Kapelle gewachsen, bedeckt einen Teil der Mauer derselben und hat inzwischen Zweige ausgebildet, welche in eines der Fenster der Kapelle hineinreichen, so dass dieses sich nicht mehr schließen lässt. Auch sind Zweige zwischen einige der runden Fensterscheiben eingedrungen. Pfarrer Geiger erklärte sich bereit, den Übelstand beseitigen zu lassen. In Frage kommt der Glaser J. H. Roth. - Bericht des Familienstiftungs-Rentenverwesers (Karl) Güllich.
1887: Kostenvoranschlag des Ziegel- und Schieferdeckermeisters Peter Alfa für Instandsetzung des Dachs der Kapelle. - Er erhält den Auftrag.
1891: Planung der Entwässerung der Kapelle, Johannisstr. 53. Aufforderung des Stadtmagistrats, Pläne vorzulegen. Zusammenhang mit der Kanalisierung der Johannisstraße.
Dabei:
1891: Plan für die Entwässerung der Kapelle - Dachrinnen und unterirdische Ableitung des Wassers nach Osten zum Kanal in der Lindengasse - gefertigt von Maurermeister W. Lanz.
1898 November 19: Umfassende Reparatur der Kapelle ist vollendet. Vor Kurzem war die Bestattung von Freifräulein Emma v. Holzschuher. Zu restaurieren wäre noch das Wandgemälde mit der Stadt Jerusalem hinter der Grablegung Christi von Adam Kraft, welche ebenfalls restauriert werden müsste. - Bericht von Güllich.
1901: Künftig wird im Adressbuch für das Anwesen Johannisstr. 53 die Freiherrlich v. Holzschuher'sche Familie als Eigentümerin eingetragen. Bislang war (unzutreffend) die protestantische Kirchenverwaltung eingetragen.
1904: Spende der Familie zur geplanten Erweiterung der Johanniskirche auf dem Friedhof.
1925: Dachreparatur durch die Stadt Nürnberg - betrifft hauptsächlich Dachrinnen. Die Familienstiftung sieht sich nicht mehr in der Lage, dafür die Kosten aufzubringen.
Archivale
Indexbegriff Person: Alfa, Peter
Indexbegriff Person: Geiger, Familie
Indexbegriff Person: Geiger, N Pfarrer
Indexbegriff Person: Güllich, Karl
Indexbegriff Person: Holzschuher, Emma von
Indexbegriff Person: Lanz, W
Indexbegriff Person: Roth, Josef Heinrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Holzschuher, Wilhelm Viktor Emanuel Sigmund (+1965)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Holzschuherkapelle (Johannisfriedhof)
Indexbegriff Person: Geiger, Familie
Indexbegriff Person: Geiger, N Pfarrer
Indexbegriff Person: Güllich, Karl
Indexbegriff Person: Holzschuher, Emma von
Indexbegriff Person: Lanz, W
Indexbegriff Person: Roth, Josef Heinrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Holzschuher, Wilhelm Viktor Emanuel Sigmund (+1965)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Holzschuherkapelle (Johannisfriedhof)
Holzschuherkapelle
Jerusalem
Johannisfriedhof, Grab Geiger
Johanniskirche
Johannisstr. 53 - Holzschuher-Kapelle
Lindengasse
St. Johannis, Haus Nr. 151 = Holzschuherkapelle
Kapelle
Holzschuherkapelle
Steuer- und Gefäll-Quittungsbüchlein
Schlüssel
Mesner
Friedhofsaufsicht
Totengräber
Reparatur
Dachreparatur
Grab
Efeu
Schaden durch Efeubewuchs
Festerreparatur
Kostenübernahme
Glaser
Familienstiftungs-Rentenverweser
Familienstiftung, Holzschuher
Rentenverweser
Kostenvoranschlag
Ziegel- und Schieferdecker
Dachdecker
Auftrag
Entwässerung
Stadtmagistrat
Aufforderung
Planvorlage
Kanalisation Johannisstraße
Kanalanschluss
Wasserableitung
Maurermeister
Bestattung
Freifräulein
Wandgemälde
Grablegung Christi - Holzschuherkapelle
Bericht
Adressbuch Eintragsänderung
Protestantische Kirchenverwaltung Nürnberg
Spende
Kirchenrenovierung
Dachrinnen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.03.0138, 21:02 MEZ