Dr. med. Melchior Sebizius [Sebisch], Professor an der Universität Straßburg [Frankreich] und Stadtphysikus dort, verleiht aufgrund der ihm durch seine Ernennung zum kaiserlichen Hofpfalzgrafen durch Kaiser Ferdinand II. 1630 zustehenden Vollmachten, dem Ulmer Münsterprediger und Professor am dortigen Gymnasium Jakob Honold sowie seinem Bruder Michael Honold, Kirchenpfleger in Langenau [Alb-Donau-Kreis], und allen ihren Erben das in der Urkunde beschriebene Wappen.
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Dr. med. Melchior Sebizius [Sebisch], Professor an der Universität Straßburg [Frankreich] und Stadtphysikus dort, verleiht aufgrund der ihm durch seine Ernennung zum kaiserlichen Hofpfalzgrafen durch Kaiser Ferdinand II. 1630 zustehenden Vollmachten, dem Ulmer Münsterprediger und Professor am dortigen Gymnasium Jakob Honold sowie seinem Bruder Michael Honold, Kirchenpfleger in Langenau [Alb-Donau-Kreis], und allen ihren Erben das in der Urkunde beschriebene Wappen.
A Urk., 4611
Wappenbriefe
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1653 Juni 15.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Straßburg
Aussteller: Dr. med. Melchior Sebizius, kaiserlicher Hofpfalzgraf
Überlieferung: Überliefert als von dem Ulmer Stadtgerichtsprokurator und Einungschreiber sowie kaiserlichen Notar Johann Adam Amman mit seinem Signet und seinem aufgedrückten Petschaftsiegel am 28. April 1727 beglaubigte Abschrift
Beschreibstoff: Papierlibell
Anmerkungen: Jakob Honold wurde am 7. August 1599 in Langenau geboren. Nach dem Besuch der deutschen Schule in Langenau und des Gymnasiums in Ulm studierte er in Tübingen und Straßburg, wo er 1621 den Magistertitel erwarb. 1626 wurde er Professor am Ulmer Gymnasium, 1628 Konrektor. 1634 Pfarrer in Söflingen erfolgte 1647 seine Ernennung zum Münsterprediger in Ulm. 1660 trat er in den Ruhestand und starb am 17. Mai 1664 in Ulm (Appenzeller, Münsterprediger, S. 203, Nr. 84).
Datum: Geben Straßburg, den fünffzehenden monathstag junii, 1653.
Ausstellungsort: Straßburg
Aussteller: Dr. med. Melchior Sebizius, kaiserlicher Hofpfalzgraf
Überlieferung: Überliefert als von dem Ulmer Stadtgerichtsprokurator und Einungschreiber sowie kaiserlichen Notar Johann Adam Amman mit seinem Signet und seinem aufgedrückten Petschaftsiegel am 28. April 1727 beglaubigte Abschrift
Beschreibstoff: Papierlibell
Anmerkungen: Jakob Honold wurde am 7. August 1599 in Langenau geboren. Nach dem Besuch der deutschen Schule in Langenau und des Gymnasiums in Ulm studierte er in Tübingen und Straßburg, wo er 1621 den Magistertitel erwarb. 1626 wurde er Professor am Ulmer Gymnasium, 1628 Konrektor. 1634 Pfarrer in Söflingen erfolgte 1647 seine Ernennung zum Münsterprediger in Ulm. 1660 trat er in den Ruhestand und starb am 17. Mai 1664 in Ulm (Appenzeller, Münsterprediger, S. 203, Nr. 84).
Datum: Geben Straßburg, den fünffzehenden monathstag junii, 1653.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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