Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst August, auch gemeinsam mit Herzog Heinrich von Braunschweig und den jungen Herzögen und Brüdern von Sachsen, sowie mit Hans v. Ponickau. - Dabei: Schreiben des Amtmannes zu Weißenfels Simon Rost an Hans v. Ponickau. Schreiben des Kurfürsten an den Pfarrer zu Langula Jost Baldewin
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.3 Sachsen, Albertinische Linie
Juli - September 1556
Enthält: 1556 Juli. Brief des Herzogs Albrecht des Älteren von Preußen an den Kurfürsten: Bitte um Hilfe für den durch die Rüstungen des Deutsch-Ordens in Livland gefährdeten Erzbischof von Riga
Enthält: der Komtur von Dünaburg richtet Musterplätze im Lüneburgischen sowie in Münster und Osnabrück ein. Verhandlungen in der nassauischen Sache
Enthält: der Kurfürst sendet einen Boten zu Kurpfalz und Württemberg. Übersendung von Zeitungen Gereon Sailers an Kurfürst und Herzöge von Sachsen. Herzog Heinrich von Braunschweig sendet seinen Sekretär Wolf Hase und Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg seinen Marschall Werner Han wegen des Erzbischofs von Riga und des Koadjutors Christoph von Mecklenburg zum Landgrafen. Angebliche Behinderung des Herzogs Johann Friedrich des Mittleren im Wittum Weißenfels und Weißensee seiner verstorbenen Gemahlin, der Kurfürstin-Witwe Agnes. Herzog Albrecht von Preußen und Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg senden Magister Simon Leupoltt zum Kurfürsten und zu den Herzögen von Sachsen wegen des Krieges in Livland. König Ferdinand teilt dem Kurfürsten mit, daß er wegen der Türkengefahr am persönlichen Erscheinen auf dem Reichstage zu Regensburg verhindert ist und durch Pfalzgraf Albrecht bei Rhein, Herzog in Ober- und Niederbayern, vertreten wird. Gesandtschaft des französischen Königs bei dem Kurfürsten wegen eines guten Einverständnisses mit den deutschen Protestanten. Nr. 2671
Enthält: August. Johann Rau, Marschall des Herzogs Erich von Braunschweig, nimmt angeblich Reiter an. Nachrichten Herzog Johann Wilhelms von Sachsen: angeblich plant der Kaiser, nach Spanien zu ziehen
Enthält: der Ordensmeister in Livland will angeblich in Norddeutschland 4000 Pferde annehmen, Drohungen seiner Rittmeister gegen solche Fürsten, die Herzog Albrecht von Preußen zu Hilfe kommen, besonders gegen den Landgrafen. Schriftwechsel des Landgrafen mit Kurfürst Ott Heinrich von der Pfalz wegen Freistellung der Religion. Zeitungen Gereon Sailers. Annahme von Knechten durch Herzog Heinrich. Der Landgraf warnt Herzog Johann Wilhelm, Reiter anzunehmen. Zusammenkunft mit König Maximilian von Böhmen
Enthält: der Landgraf entsendet wegen Unpäßlichkeit seinen Sohn Wilhelm dazu nach Rheinfels. Kurfürst August und der König von Dänemark wollen nach Hessen reisen. Herzog Heinrich unterrichtet über den Krieg in Livland. Herzog Erich wirbt Reiter für König Philipp von England und Spanien an. Verhandlungen des Georg v. Holle in der nassauischen Sache mit dem Prinzen von Oranien und Graf Wilhelm von Nassau. Kurfürst Joachim von Brandenburg schlägt eine Zusammenkunft von Vertretern der erbeinungsverwandten Häuser Hessen, Sachsen und Brandenburg vor, um einen friedlichen Ausgleich in Livland herbeizuführen
Enthält: September. Antworten des Landgrafen an König Philipp und an Herzog Erich. Mitteilungen Herzog Heinrichs über den Krieg in Livland. Verhandlungen Georgs v. Holle in der nassauischen Sache. Die geplante Zusammenkunft der Erbeinungsverwandten. Antwort des Kurfürsten auf das Hilfegesuch des Herzogs von Preußen. Das Verhalten des Markgrafen Albrecht von Brandenburg. Zusammenkunft Landgraf Wilhelms zu Rheinfels mit König Maximilian. Unterredung des Landgrafen Philipp mit Andreas Ungnad wegen der Nachfolge in der Kaiserwürde. Graf Poppo von Henneberg wirbt Knechte an und wird sie in zehn Tagen bei Ilmenau mustern. Schriftwechsel des Landgrafen und des Kurfürsten mit Kurfürst Ott Heinrich von der Pfalz wegen Freistellung der Geistlichen
Enthält: Unterredung des Kurfürsten darüber mit dem Sohn des Kurfürsten Joachim von Brandenburg, Markgraf Hans Georg. Der Kaiser beabsichtigt, zu Gunsten des Römischen Königs abzudanken. Anwerbung von Knechten durch Johann v. Beringhausen (Beringshausen). Geplante Zusammenkunft des Kurfürsten mit dem Könige von Dänemark. Herzog Heinrich schickt seinen Sekretär Johann Meise zum Kurfürsten, Zeitungen zum Landgrafen. Nachrichten über den Krieg in Livland. Truppenwerbungen durch Herzog Johann Wilhelm von Sachsen. Herzog Heinrich sendet seinen Sekretär Wolf Hase zum Kurfürsten. Merkzettel des Landgrafen. Tod des Erzbischofs von Köln. Strittige Jurisdiktionsbefugnis gegenüber dem Pfarrer zu Langula
Enthält: dessen und des Pfarrers zu Herleshausen Präsentation. - Nr. 1566
Enthält: der Komtur von Dünaburg richtet Musterplätze im Lüneburgischen sowie in Münster und Osnabrück ein. Verhandlungen in der nassauischen Sache
Enthält: der Kurfürst sendet einen Boten zu Kurpfalz und Württemberg. Übersendung von Zeitungen Gereon Sailers an Kurfürst und Herzöge von Sachsen. Herzog Heinrich von Braunschweig sendet seinen Sekretär Wolf Hase und Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg seinen Marschall Werner Han wegen des Erzbischofs von Riga und des Koadjutors Christoph von Mecklenburg zum Landgrafen. Angebliche Behinderung des Herzogs Johann Friedrich des Mittleren im Wittum Weißenfels und Weißensee seiner verstorbenen Gemahlin, der Kurfürstin-Witwe Agnes. Herzog Albrecht von Preußen und Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg senden Magister Simon Leupoltt zum Kurfürsten und zu den Herzögen von Sachsen wegen des Krieges in Livland. König Ferdinand teilt dem Kurfürsten mit, daß er wegen der Türkengefahr am persönlichen Erscheinen auf dem Reichstage zu Regensburg verhindert ist und durch Pfalzgraf Albrecht bei Rhein, Herzog in Ober- und Niederbayern, vertreten wird. Gesandtschaft des französischen Königs bei dem Kurfürsten wegen eines guten Einverständnisses mit den deutschen Protestanten. Nr. 2671
Enthält: August. Johann Rau, Marschall des Herzogs Erich von Braunschweig, nimmt angeblich Reiter an. Nachrichten Herzog Johann Wilhelms von Sachsen: angeblich plant der Kaiser, nach Spanien zu ziehen
Enthält: der Ordensmeister in Livland will angeblich in Norddeutschland 4000 Pferde annehmen, Drohungen seiner Rittmeister gegen solche Fürsten, die Herzog Albrecht von Preußen zu Hilfe kommen, besonders gegen den Landgrafen. Schriftwechsel des Landgrafen mit Kurfürst Ott Heinrich von der Pfalz wegen Freistellung der Religion. Zeitungen Gereon Sailers. Annahme von Knechten durch Herzog Heinrich. Der Landgraf warnt Herzog Johann Wilhelm, Reiter anzunehmen. Zusammenkunft mit König Maximilian von Böhmen
Enthält: der Landgraf entsendet wegen Unpäßlichkeit seinen Sohn Wilhelm dazu nach Rheinfels. Kurfürst August und der König von Dänemark wollen nach Hessen reisen. Herzog Heinrich unterrichtet über den Krieg in Livland. Herzog Erich wirbt Reiter für König Philipp von England und Spanien an. Verhandlungen des Georg v. Holle in der nassauischen Sache mit dem Prinzen von Oranien und Graf Wilhelm von Nassau. Kurfürst Joachim von Brandenburg schlägt eine Zusammenkunft von Vertretern der erbeinungsverwandten Häuser Hessen, Sachsen und Brandenburg vor, um einen friedlichen Ausgleich in Livland herbeizuführen
Enthält: September. Antworten des Landgrafen an König Philipp und an Herzog Erich. Mitteilungen Herzog Heinrichs über den Krieg in Livland. Verhandlungen Georgs v. Holle in der nassauischen Sache. Die geplante Zusammenkunft der Erbeinungsverwandten. Antwort des Kurfürsten auf das Hilfegesuch des Herzogs von Preußen. Das Verhalten des Markgrafen Albrecht von Brandenburg. Zusammenkunft Landgraf Wilhelms zu Rheinfels mit König Maximilian. Unterredung des Landgrafen Philipp mit Andreas Ungnad wegen der Nachfolge in der Kaiserwürde. Graf Poppo von Henneberg wirbt Knechte an und wird sie in zehn Tagen bei Ilmenau mustern. Schriftwechsel des Landgrafen und des Kurfürsten mit Kurfürst Ott Heinrich von der Pfalz wegen Freistellung der Geistlichen
Enthält: Unterredung des Kurfürsten darüber mit dem Sohn des Kurfürsten Joachim von Brandenburg, Markgraf Hans Georg. Der Kaiser beabsichtigt, zu Gunsten des Römischen Königs abzudanken. Anwerbung von Knechten durch Johann v. Beringhausen (Beringshausen). Geplante Zusammenkunft des Kurfürsten mit dem Könige von Dänemark. Herzog Heinrich schickt seinen Sekretär Johann Meise zum Kurfürsten, Zeitungen zum Landgrafen. Nachrichten über den Krieg in Livland. Truppenwerbungen durch Herzog Johann Wilhelm von Sachsen. Herzog Heinrich sendet seinen Sekretär Wolf Hase zum Kurfürsten. Merkzettel des Landgrafen. Tod des Erzbischofs von Köln. Strittige Jurisdiktionsbefugnis gegenüber dem Pfarrer zu Langula
Enthält: dessen und des Pfarrers zu Herleshausen Präsentation. - Nr. 1566
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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