"Endlose Weite" - Ein Porträt des Mannheimer Fotografen Rainer Zerback
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024107/203
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> Dezember 2002
7. Dezember 2002
Rainer Zerback ist mehr Fotokünstler als Fotograf. Erst im Farblabor vollendet der Mannheimer seine Aufnahmen. Pastelltöne dominieren seine Arbeiten - was entsteht sind ästhetische Landschaften. Doch der erste Blick täuscht, beim genaueren Hinsehen entdeckt man Brüche, wie einen Telegrafenmast, eine Autobahn oder Müllberge. Zerbacks Intention ist, die Balance zu finden zwischen Schönheit und Elementen, die das Idyll brechen. Aber nicht die Dinge oder Orte sind entscheidend, sondern allein die endlose Weite der Fotografien.
Seit 1989 beschäftigt sich der gebürtige Stuttgarter intensiv mit der Fotografie, aber erst vor wenigen Jahren hat er zu seinem eigenen Stil gefunden. Seither konzentriert sich der 44-Jährige thematisch auf drei verschiedene Fotoserien: Mit subtilen Farbverfälschungen erzeugt Rainer Zerback in den aquarellartigen "Contemplationes" irreale Landschaften, die den Betrachter zur Meditation animieren sollen.
In der Serie "Geopolis" verwirklicht er seine Zukunftsvision einer anonnymen Weltstadt mit futuristischen Wohnarealen wie "Alphaville" oder Omegaville". "Reflectiones" sind Schwarz/Weiß-Fotografien, die der Fotokünstler anschließend farblich verfremdet - hier wird der zivilsatorische Eingriff des Menschen zum eigentlichen Thema des Bildes.
Seit 1989 beschäftigt sich der gebürtige Stuttgarter intensiv mit der Fotografie, aber erst vor wenigen Jahren hat er zu seinem eigenen Stil gefunden. Seither konzentriert sich der 44-Jährige thematisch auf drei verschiedene Fotoserien: Mit subtilen Farbverfälschungen erzeugt Rainer Zerback in den aquarellartigen "Contemplationes" irreale Landschaften, die den Betrachter zur Meditation animieren sollen.
In der Serie "Geopolis" verwirklicht er seine Zukunftsvision einer anonnymen Weltstadt mit futuristischen Wohnarealen wie "Alphaville" oder Omegaville". "Reflectiones" sind Schwarz/Weiß-Fotografien, die der Fotokünstler anschließend farblich verfremdet - hier wird der zivilsatorische Eingriff des Menschen zum eigentlichen Thema des Bildes.
0:04:40; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Kultur Café - Kultur in Baden-Württemberg
Zerback, Rainer
Mannheim MA
Fotografie
Künstler
Porträt [Journalismus]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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