(Johannes de Dorsten, Vikar und Provinzial der Augustinereremiten in der Provinz Thüringen, sowie die Lektoren des Provinzialkapitels und die Konvente der Provinz)
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E 76, Nr. 118 (Benutzungsort: Wernigerode)
E 76 (Benutzungsort: Wernigerode) Familie von Schenck (Gutsarchiv Flechtingen)
Familie von Schenck (Gutsarchiv Flechtingen) >> 02. Urkunden fremder Provenienz
1467 September 8
Urkunden
Inhalt: Frater Johannes de Dorsten, des Magisters Guilhelmi de Bechis von Florenz ("de Florentia"), Doktor der Theologie und Generalprior des Eremitenordens St. Augustini, Vikar im Kapitel der Provinz Thüringen, im Jahre 1467 auf dem Konvent des Ordens in Königsberg in Franken ("Konigisbergen Franconie") am Fest von Mariae Geburt ("in festo nativitatis virginis Marie") dort gewählt und bestätigt als Provinzial, Frater Hinricus Lodewici, Professor der Theologie, Frater Johannes Pren, Frater Hinricus Hach, Frater Johannes Debekein, Lektoren und Definitoren des gleichen Kapitels und die Konvente der genannten (thüringischen) Provinz bestimmen, dass die rechtmäßigen Syndici, Prokuratoren und Defensoren des genannten Erfurter Ordens und der Provinz, die abwesenden wie die anwesenden "liberam licentiam et facultatem in iudicio" haben im Namen der Aussteller und im Namen der Klöster gegen jedermann vor ordentlichen und außerordentlichen, geistlichen und weltlichen Richtern.
Ort: Königsberg/Franken
Siegelreste/-verluste: Siegel der thüringischen Augustinerprovinz
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Ort: Königsberg/Franken
Siegelreste/-verluste: Siegel der thüringischen Augustinerprovinz
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:18 MESZ