Vor den Schöffen zu Oedt (Andries Gmulhausen, Dede
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U 29
A III 32 Neersdommer Mühle
Neersdommer Mühle >> Urkunden des Lehngutes Weierbach
1629 Dezember 2
Regest: Vor den Schöffen zu Oedt (Andries Gmulhausen, Dederich Leuff ) verkaufen die ehren- und vieltugentsame Margriet, Witwe des Bürgermeisters + Henrich Raeth, mit ihren Söhnen Paul und Rembold Rath und im Namen ihrer anderen Kinder für eine bereits ausgezahlte Summe dem Herrn Johan Huysken, Kellner zu Kempen, und dessen Frau Catharina Troster rund 4 Morgen Benden mit ihrem Anschuß, gemeindt, Gerechtigkeit und frei, los, ledig, unbeschwert, gelegen in ihren Graften in der Berendonk zwischen Westrums [Harbes ] und Weyerbachs Hofbenden, grenzend einerseits an die gemein Krachsheidt (Grasheide), anderseits an Müllen Henrichs Benden. Die Verkäufer leisten Verzicht und Erbwährschaft.
Ausf. Pgt. mit Schöffensiegel
Urkunden
Dorsalnotiz über diese Benden an Kraghsheid bzw. in der Berendonck zum Weierbachs Hof gekauft von meinem Großvater.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:56 MEZ