Staatliches neusprachliches Mädchengymnasium, Siegen (Bestand)
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P 416
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 3. Behörden und Einrichtungen des Staates und der Selbstverwaltung nach 1816 >> 3.6. Kultusverwaltung (P) >> 3.6.5. Staatliche Höhere Schulen
1840-1964
Die Anstalt im Ganzen (24); Direktor (4); Lehrer (9); Schülerinnen (56); Unterricht (17); Reifeprüfungen (172); Reifezeugnisse (11); Prüfung Auswärtiger (1); Feiern (1); Gebäude, Geräte und Grundstücke (6); Bibliothek und Lehrmittel (3); Kreisschulinspektion Siegen (1).
Bestandsgeschichte: 1842 private höhere Töchterschule, 1879 Übernahme durch die Stadt Siegen, 1910 Anerkennung als Lyzeum, 1925/28 Ausbau zum Oberlyzeum, 1930 Übernahme durch den Staat, 1938 Staatliche Oberschule mit sprachlichem und hauswirtschaftlichem Zweig, 1944 Zerstörung des Gebäudes, 1945-1947 Unterbringung in Eiserfeld, 1954 Wiedereröffnung der Frauenoberschule.
Form und Inhalt: Das Staatliche neusprachliche Mädchengymnasium Siegen geht auf eine 1842 gegründete private Höhere Töchterschule zurück, die 1879 von der Stadt Siegen übernommen wurde. 1910 wurde diese Höhere Schule als Lyzeum anerkannt, und vorübergehend, von 1920 bis 1923, war ihm auch eine Frauenschule angegliedert. Von 1925 bis 1928 wurde es zum Oberlyzeum ausgebaut, das 1930 an den Staat überging. Mit der Errichtung eines hauswirtschaftlichen Zweiges seit 1938 löste der neue Typ der Staatlichen Oberschule für Mädchen, sprachliche Form und hauswirtschaftliche Form, das Oberlyzeum ab. Nach einer Unterbrechung infolge des Bombenangriffs am 16.12.1944 begann der Unterricht 1945 zunächst in Eiserfeld, bis 1947 das Schulgebäude wieder benutzbar war. Die Frauenoberschule wurde erst 1954 neu eröffnet.
Die Registratur der Akten folgte weitgehend dem Plan der Firma Ferdinand Langenkämper, Elberfeld.
Der Bestand wurde aus dem Zugang 60/1971 (vgl. Ablieferungsverzeichnis) gebildet und im Januar 1972 von Katharina Colberg verzeichnet.
Bestandsgeschichte: 1842 private höhere Töchterschule, 1879 Übernahme durch die Stadt Siegen, 1910 Anerkennung als Lyzeum, 1925/28 Ausbau zum Oberlyzeum, 1930 Übernahme durch den Staat, 1938 Staatliche Oberschule mit sprachlichem und hauswirtschaftlichem Zweig, 1944 Zerstörung des Gebäudes, 1945-1947 Unterbringung in Eiserfeld, 1954 Wiedereröffnung der Frauenoberschule.
Form und Inhalt: Das Staatliche neusprachliche Mädchengymnasium Siegen geht auf eine 1842 gegründete private Höhere Töchterschule zurück, die 1879 von der Stadt Siegen übernommen wurde. 1910 wurde diese Höhere Schule als Lyzeum anerkannt, und vorübergehend, von 1920 bis 1923, war ihm auch eine Frauenschule angegliedert. Von 1925 bis 1928 wurde es zum Oberlyzeum ausgebaut, das 1930 an den Staat überging. Mit der Errichtung eines hauswirtschaftlichen Zweiges seit 1938 löste der neue Typ der Staatlichen Oberschule für Mädchen, sprachliche Form und hauswirtschaftliche Form, das Oberlyzeum ab. Nach einer Unterbrechung infolge des Bombenangriffs am 16.12.1944 begann der Unterricht 1945 zunächst in Eiserfeld, bis 1947 das Schulgebäude wieder benutzbar war. Die Frauenoberschule wurde erst 1954 neu eröffnet.
Die Registratur der Akten folgte weitgehend dem Plan der Firma Ferdinand Langenkämper, Elberfeld.
Der Bestand wurde aus dem Zugang 60/1971 (vgl. Ablieferungsverzeichnis) gebildet und im Januar 1972 von Katharina Colberg verzeichnet.
305 Akten.
Bestand
German
Elisabeth Lange, 125 Jahre Staatliches neusprachliches Mädchengymnasium Siegen, Siegen 1967.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET
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