Rugamtsprotokollextrakte in Handwerksangelegenheiten der Perückenmacher
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E 5/50 Nr. 6
E 5/50 Perückenmacher
Perückenmacher
1706 - 1800
Enthält u.a.:
- Handwerksstreitigkeiten mit den Badern wegen Gewerbsüberschreitung
- Vorgehen gegen Stümpelei und fremde Perückenmacher, z.B. Kundenliste des im Männereisen liegenden Gesellen Jacob Sigmund Daumer, der jedoch betont, dass er benannten Personen zwar die Perruquen accomodirt, keine aber gemacht habe, d.d. 25. Sept. 1742; Anzeige des Perückenmacherhandwerks gegen Johann Adam Heinrich, Wirt zum Roten Roß, cand. theol. Christoph Ludwig Wurster und den Paternostermacher Jacob Munkert, die zwar Perücken tragen, diese jedoch offenbar nicht bei Nürnberger Perückenmachern kaufen bzw. richten lassen, d.d. 27. Jan. 1752;
- Darlehen des Lackierers Johann Jacob Wiener für den neuen Perückenmacher Johann Rademacher zum Kauf der Profession [Konzession] des Jobst Wilhelm Pfeuffer, 1744.
- Verstöße gegen die Handwerksordnung
- Konflikte zwischen Lehrherr und Lehrjungen
- Aufgabe des Handwerks durch Gottlieb Heinrich Preißler, der das Elefanten-Wirtshaus am Steig übernehmen will, d.d. 27. Apr. 1752.
- Erwerb und Aufgabe des Meisterrechts
- Handwerksstreitigkeiten mit den Badern wegen Gewerbsüberschreitung
- Vorgehen gegen Stümpelei und fremde Perückenmacher, z.B. Kundenliste des im Männereisen liegenden Gesellen Jacob Sigmund Daumer, der jedoch betont, dass er benannten Personen zwar die Perruquen accomodirt, keine aber gemacht habe, d.d. 25. Sept. 1742; Anzeige des Perückenmacherhandwerks gegen Johann Adam Heinrich, Wirt zum Roten Roß, cand. theol. Christoph Ludwig Wurster und den Paternostermacher Jacob Munkert, die zwar Perücken tragen, diese jedoch offenbar nicht bei Nürnberger Perückenmachern kaufen bzw. richten lassen, d.d. 27. Jan. 1752;
- Darlehen des Lackierers Johann Jacob Wiener für den neuen Perückenmacher Johann Rademacher zum Kauf der Profession [Konzession] des Jobst Wilhelm Pfeuffer, 1744.
- Verstöße gegen die Handwerksordnung
- Konflikte zwischen Lehrherr und Lehrjungen
- Aufgabe des Handwerks durch Gottlieb Heinrich Preißler, der das Elefanten-Wirtshaus am Steig übernehmen will, d.d. 27. Apr. 1752.
- Erwerb und Aufgabe des Meisterrechts
Umfang/Beschreibung: 47 St.
Archivale
Indexbegriff Person: Heinrich, Johann Adam
Indexbegriff Person: Munkert, Jacob
Indexbegriff Person: Pfeuffer, Jobst Wilhelm
Indexbegriff Person: Preißler, Gottlieb Heinrich
Indexbegriff Person: Rademacher, Johann
Indexbegriff Person: Wiener, Johann Jacob
Indexbegriff Person: Wurster, Christoph Ludwig
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Herstellung und Verkauf
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Handwerksstreitigkeiten
Indexbegriff Person: Munkert, Jacob
Indexbegriff Person: Pfeuffer, Jobst Wilhelm
Indexbegriff Person: Preißler, Gottlieb Heinrich
Indexbegriff Person: Rademacher, Johann
Indexbegriff Person: Wiener, Johann Jacob
Indexbegriff Person: Wurster, Christoph Ludwig
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Herstellung und Verkauf
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Handwerksstreitigkeiten
Elefant (Wirtshaus)
Rotes Roß (Wirtshaus)
Steig, am
Perückenmacher
Perückenmacherhandwerk
Lackierer
Profession
Darlehen
Bader
Baderhandwerk
Wirt, Rotes Ross
Handwerksordnung, Perückenmacher
Meisterrecht, Perückenmacher
Lehrjungen, Perückenmacher
Gesellen, Perückenmacher
Wirt, Elefant
Rugamtsprotokollextrakte
Handwerksstreitigkeiten
Stümpelei
Männereisen
Anzeige
Paternostermacher
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ