Leihhausanstalt (Bestand)
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NLA WO, 67 Neu
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.10 Finanzverwaltung
1803-1944
Bestandsgeschichte: Die Leihhausanstalt war zunächst 1765 von Herzog Carl I. in der Stadt Braunschweig für die Darleihe auf Handpfänder gegründet. Daneben wurden besondere Leihhäuser in Holzminden (1784) und Blankenburg (1787) errichtet, die mit der Braunschweiger Anstalt verbunden wurden.!) Die Leihhausanstalt, zunächst nur eine unter staatlicher Oberaufsicht stehende Kreditanstalt, wurde durch § 186 des Landesgrundgesetzes vom 12.10.1832 mit Forderungen und Schulden auf den Staat übertragen und dem Finanzkollegium unterstellt (GuVS. 1832 S. 398). Seit 1834 wurden den Leihhausanstalten Sparkassen angegliedert. Eine Neuorganisation erfolgte durch Ges. vom 07.03.1842 (GuVS. Nr. 63). Damals erhielt die Leihhausanstalt die Befugnis zur Herausgabe von Banknoten. Durch das Organisationsgesetz vom 19.03.1850 (GuVS. Nr. 10) ging die bis dahin von der Leihhauskommission geführte Verwaltung der Anstalt auf das Finanzkollegium (siehe Bestand 68 Neu) über; die Geschäfte wurden künftig in einer besonderen Abteilung des Kollegiums erledigt. Diese Regelung wurde beendet durch das Staatsbankgesetz vom 20.12.1919 (GuVS. 1920 Nr. 1), durch das die Staatsbank öffentliche Anstalt mit selbständiger Rechtsfähigkeit unter eigener Verwaltung wurde (siehe Bestand 121 N).
Akten mit einer Laufzeit bis 1806 befinden sich im Bestand 67 Alt.
Die Akten dieses Bestandes wurden von der Braunschweigischen Staatsbank als Zugang 12/1957 im Staatsarchiv abgeliefert.
Sie wurden vom Archivbeamten Herrn Koch in den Jahren 1967-1968 auf Zetteln verzeichnet. Die Eingabe der
Titelaufnahmen in die EDV (AIDA) erfolgte durch den Archivbeamten Herrn Herbst im Jahr 1998.
Die Schlußredaktion lag bei der Unterzeichnenden.
Christina Hillmann-Apmann
(Archivinspektorin)
Literatur:
Mittendorf, Richard: Die Entwicklung des Bankverkehrs in Braunschweig von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis1866.
Jur. Diss.
Bestandsgeschichte: Göttingen 1920 (Dibi 2' Zg. 465/84)
Bahnemann, Georg: Die Braunschweigische Staatsbank (Leihhausanstalt) in ihrer Entwicklung von 1867-1922. Jur.
Diss. Hamburg 1923 (Dibi 2° 381/58)
Achterberg, Erich: Braunschweigische Staatsbank, [Braunschweig 1965] (Dibi Zg. 90/65)
Kellner, Wolfgang: Das Fürstliche Leyhaus zu Braunschweig. In: Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 51, 1964, S. 302-369 (Dibi Zg. 265/66)
Festschrift Braunschweigische Staatsbank (Leihhausanstalt) 1765-1940.[Braunschweig 1940] (Dibi U 592
Bestandsgeschichte: a).
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Akten mit einer Laufzeit bis 1806 befinden sich im Bestand 67 Alt.
Die Akten dieses Bestandes wurden von der Braunschweigischen Staatsbank als Zugang 12/1957 im Staatsarchiv abgeliefert.
Sie wurden vom Archivbeamten Herrn Koch in den Jahren 1967-1968 auf Zetteln verzeichnet. Die Eingabe der
Titelaufnahmen in die EDV (AIDA) erfolgte durch den Archivbeamten Herrn Herbst im Jahr 1998.
Die Schlußredaktion lag bei der Unterzeichnenden.
Christina Hillmann-Apmann
(Archivinspektorin)
Literatur:
Mittendorf, Richard: Die Entwicklung des Bankverkehrs in Braunschweig von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis1866.
Jur. Diss.
Bestandsgeschichte: Göttingen 1920 (Dibi 2' Zg. 465/84)
Bahnemann, Georg: Die Braunschweigische Staatsbank (Leihhausanstalt) in ihrer Entwicklung von 1867-1922. Jur.
Diss. Hamburg 1923 (Dibi 2° 381/58)
Achterberg, Erich: Braunschweigische Staatsbank, [Braunschweig 1965] (Dibi Zg. 90/65)
Kellner, Wolfgang: Das Fürstliche Leyhaus zu Braunschweig. In: Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 51, 1964, S. 302-369 (Dibi Zg. 265/66)
Festschrift Braunschweigische Staatsbank (Leihhausanstalt) 1765-1940.[Braunschweig 1940] (Dibi U 592
Bestandsgeschichte: a).
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ