Herzog Friedrich zu Braunschweig und Lüneburg bekundet, dass der Rat
von Lüneburg der Herzogin von Braunschweig und Lüneburg Elisabeth von Everstein
als Leibzucht eine Rente von 500 Rheinischen Gulden zu geben sich verpflichtet
hat, und verpfändet dem Rat dafür und für sonstige Schuld seinen Zoll zu Winsen
an der Aller mit der Zollbude und seinen Zoll zu Soltau, auch soll die Straße
von Lüneburg nach Winsen weder verlegt noch beschwert werden; Mitbesiegler sind
Bischof Johannes von Verden, Abt Ludolf zu St. Michaelis, Propst Diderick zu
Lüne, Ritter Vicke van Bulow und der Knappe Maneke van Estorpe.