Nicht angeführt (Konzentrationslager Flossenbürg, Auszug aus dem Schlußbericht des Untersuchungsrichters in der Sache des Beschuldigten Jakob Fries).
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 047/0508a
former reference number: Flossenbürg 15
former reference number: I314, Folio 23-39
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Arbeitseinsatz
06.10.1954
Es wird berichtet über den Aufbau des Konzentrationslagers Flossenbürg sowie über die Ereignisse im Konzentrationslager Flossenbürg, soweit sie mit den, dem Beschuldigten zur Last gelegten Taten zusammenhängen.
Häftlings-Stärke 3000 - 5000. Höchststand am 28.02.1945; 14760 männliche und 16 weibliche Häftlinge. Vor dem Krieg nur Kriminelle in Flossenbürg. Seit 1940 Polen, Russen, Tschechen, auch Polit. und Bifo-Häftlinge. Häftlings-Unterbringung in Baracken; Arb.-Eins. in Arbeitskommandos; Mißhandlungen. Ca. 26.02.1941 - 08.09.1941 Hinrichtung von 189 männlichen Polen durch Erschießen. Ca. ab 09.1941 aufgrund des Eins.-Bef. Nr. 8 Hinrichtung von sowj. russ. Kriegsgefangenen, darunter unheilbare Kranke, Kriminelle, Aufwiegler, auch Offiziere.
Häftlings-Stärke 3000 - 5000. Höchststand am 28.02.1945; 14760 männliche und 16 weibliche Häftlinge. Vor dem Krieg nur Kriminelle in Flossenbürg. Seit 1940 Polen, Russen, Tschechen, auch Polit. und Bifo-Häftlinge. Häftlings-Unterbringung in Baracken; Arb.-Eins. in Arbeitskommandos; Mißhandlungen. Ca. 26.02.1941 - 08.09.1941 Hinrichtung von 189 männlichen Polen durch Erschießen. Ca. ab 09.1941 aufgrund des Eins.-Bef. Nr. 8 Hinrichtung von sowj. russ. Kriegsgefangenen, darunter unheilbare Kranke, Kriminelle, Aufwiegler, auch Offiziere.
Landgericht-Untersuchungsrichter Weiden/Opf.
Abgebende Stelle: Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen Ludwigsburg
Art: Fotokopie einer Abschrift
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ