Unterlagen Firmen Oppenheimer & Sulzbacher (Nürnberg) und S. Oppenheimer Ltd. (London)
Vollständigen Titel anzeigen
E 54 Nr. 7
E 54 Familie Sigmund Oppenheimer
Familie Sigmund Oppenheimer
1898 - 1939
Vertrag, ursprünglich abgeschlossen zwischen den Kaufleuten Emil Oppenheimer und Sigmund Sulzbacher in Nürnberg, vom 26.07.1898 mit Ergänzungen vom 01.11.1905 über die offene Handelsgesellschaft Oppenheimer & Sulzbacher mit späteren undatierten Streichungen und Änderungen, insbesondere die Teilhaberschaft von Sigmund Oppenheimer und Alfred Hechinger
Auskunft der Firma Salamonski & Co., Berlin, über die Kreditwürdigkeit der Firma Oppenheimer & Sulzbacher Kurz-, Spiel- und Schreibwaren-Exportgeschäft, Nürnberg, Steinbühler Straße 18, und ihrer Gesellschafter vom 25.08.1900 für Ferdinand Leon, Berlin
Durchschlag einer Rechnung der Firma Oppenheimer & Sulzbacher Bureau- und Schulartikel Export, Nürnberger Kurzwaren, Vertretungen London, Berlin, Amsterdam und Hamburg, für die Firma Denys-Dinois in Lille vom 03.01.1910 (der Briefkopf zeigt das Firmenanwesen)
Vertrag zwischen den Kaufleuten Emil Oppenheimer, Sigmund Sulzbacher, Sigmund Oppenheimer und Alfred Hechinger über die offene Handelsgesellschaft für Export Oppenheimer & Sulzbacher vom Juni 1920 (kein Tagesdatum eingesetzt)
"Report concerning the firm of S. Oppenheimer Ltd., London": undatierter (vermutlich 1939) englischsprachiger Bericht über die geschäftlichen, finanziellen und personellen Verhältnisse der von Sigmund Oppenheimer und Ludwig Goldschmidt nach ihrer Zwangsemigration gegründeten Handelsfirma ohne Angabe des Verfassers
Auskunft der Firma Salamonski & Co., Berlin, über die Kreditwürdigkeit der Firma Oppenheimer & Sulzbacher Kurz-, Spiel- und Schreibwaren-Exportgeschäft, Nürnberg, Steinbühler Straße 18, und ihrer Gesellschafter vom 25.08.1900 für Ferdinand Leon, Berlin
Durchschlag einer Rechnung der Firma Oppenheimer & Sulzbacher Bureau- und Schulartikel Export, Nürnberger Kurzwaren, Vertretungen London, Berlin, Amsterdam und Hamburg, für die Firma Denys-Dinois in Lille vom 03.01.1910 (der Briefkopf zeigt das Firmenanwesen)
Vertrag zwischen den Kaufleuten Emil Oppenheimer, Sigmund Sulzbacher, Sigmund Oppenheimer und Alfred Hechinger über die offene Handelsgesellschaft für Export Oppenheimer & Sulzbacher vom Juni 1920 (kein Tagesdatum eingesetzt)
"Report concerning the firm of S. Oppenheimer Ltd., London": undatierter (vermutlich 1939) englischsprachiger Bericht über die geschäftlichen, finanziellen und personellen Verhältnisse der von Sigmund Oppenheimer und Ludwig Goldschmidt nach ihrer Zwangsemigration gegründeten Handelsfirma ohne Angabe des Verfassers
Umfang/Beschreibung: 5 Prod.
Archivale
London
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ