Balthasar ("Balthas") Beringer der Jüngere von Erbishofen [Gde. Pfaffenhofen a. d. Roth/Lkr. Neu-Ulm] bekennt, dass ihm Daniel Schad, Ratsälterer in Ulm, ein Lehen in Erbishofen, das zuvor sein Vater Balthasar Beringer der Alte bewirtschaftet hat, auf Lebenszeit verliehen hat. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Stadel, Korb und Garten in Erbishofen zwischen den Hofstätten des Andreas ("Endriß") Wörlin, eine Beunde mit Gartenrecht beim Dorf, 12 Jauchert Äcker, 1 Tagwerk Mahd und ungefähr ein Vierteil Gehölz. Er verpflichtet sich, das Lehen in gutem Kulturzustand zu halten und davon jährlich 2,5 Malter Roggen und 1 Malter Hafer Weißenhorner Maß, 5 Schilling Heller Heugeld und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Nach seinem Tod, bei unsachgemäßer Bewirtschaftung und Säumnissen in der Lieferung der Abgaben fällt das Lehen an den Lehnherren zurück. Diesem stehen außerdem bei seinem vorzeitigen Abzug oder nach seinem Tod 2 rheinische Goldgulden als Weglöse zu.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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